Rund 450 Menschen haben in Offenbach gegen rechte Gewalt und Rassismus und für ein Zusammenleben in Vielfalt demonstriert. Mit Kerzen und Fackeln zogen sie durch die Innenstadt, um an die Opfer der Zwickauer Terrorzelle zu erinnern. „Ich bin stolz darauf, dass dies die einzige Veranstaltung dieser Art in Hessen ist“, sagte OB Horst Schneider. Dies passe sehr gut zu einer Stadt, die Bürgern aus rund 150 Nationen eine Heimat biete. Schneider erinnerte daran, dass eben diese Bürger Neonazis schon in der Vergangenheit entschieden entgegen getreten seien – wenn es etwa galt, NPD-Kundgebungen zu verhindern. Rassismus zu bekämpfen, bleibe aber eine Aufgabe. Dies fange schon im Kindergarten an. Die demokratische Gesellschaft habe nur dann eine Chance, wenn Toleranz täglich gelebt werde, so Schneider. „Wir alle sind Offenbacher, in unserer ganzen Vielfalt.“
An die hessischen Opfer der Terrorzelle, Enver Simsed und Halit Yozgat, erinnerte Stefan Körzell, DGB-Landesvorsitzender Hessen-Thüringen. „Dass solche Morde in Deutschland geschehen können, ist beschämend.“ Unter dem Beifall der Zuhörer forderte der Gewerkschafter deshalb ein Verbot der NPD und aller neofaschistischer Organisationen. Ministerpräsident Bouffier und Innenminister Rhein sollten ihren Widerstand gegen ein neuerliches Verbotsverfahren aufgeben. „Sie sind auf der falschen Seite, wechseln Sie auf die richtige“, so Körzells Appell an die Adresse der Landespolitiker. Das Engagement der Menschen im Land dagegen sei vorbildlich. „Es gilt, mit dem Finger auf die zu zeigen, die Fremdenhass predigen“, so Körzell.
Organisiert hatte die Gedenk-und Protestaktion ein neu entstandenes Bündnis „bunt statt braun“. Initiator Ayhan Hishis vom Freundschaftsverein Türkei sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. „Wir können den Schmerz nicht lindern, aber wir können Euch Mut machen: Ihr seid nicht allein.“
In seiner Nationenvielfalt, dem funktionierenden Zusammenleben, sei Offenbach „ein Leuchtturm für die ganze Region“, so Hishis. Im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung sei jeder einzelne gefragt. „Wir müssen in unserer unmittelbaren Umgebung damit anfangen.“ Die Migranten forderte er auf, mehr Verantwortung in Politik, Kultur und Gesellschaft zu übernehmen. „Gemeinsame Aktivitäten bringen uns weiter“, ist Hishis überzeugt. Und deshalb solle dieser Tag auch „nur ein Anfang sein“, Anstoß für weitere Aktionen des Bündnisses. Bei einem Treffen am Montag, 12. März, um 19 Uhr in der Sprendlinger Landstraße 38 soll darüber gesprochen werden.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Sandhausen | 57:42 | 66 | ||
| 2 | VfR Aalen | 50:42 | 64 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 55:41 | 61 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 48:36 | 60 | ||
| 5 | Rot-Weiß Erfurt | 54:41 | 59 | ||
| 6 | Burghausen | 55:47 | 57 | ||
| 7 | VfL Osnabrück | 46:35 | 55 | ||
| 8 | Kickers Offenbach | 49:41 | 55 | ||
| 9 | Chemnitzer FC | 47:43 | 55 | ||
| 10 | 1. FC Saarbrücken | 61:51 | 54 | ||
| 11 | VfB Stuttgart II | 44:47 | 50 | ||
| 12 | Preußen Münster | 40:44 | 50 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 51:57 | 50 | ||
| 14 | Darmstadt 98 | 51:47 | 49 | ||
| 15 | Unterhaching | 63:59 | 44 | ||
| 16 | Wiesbaden | 40:48 | 44 | ||
| 17 | SV Babelsberg | 44:59 | 44 | ||
| 18 | Carl Zeiss Jena | 39:59 | 39 | ||
| 19 | Oberhausen | 33:47 | 38 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 29:70 | 22 | ||