Was haben eine Installation von Hunderten ineinander verhakter Kleiderbügel, eine zerbrochene und mit Goldlack zusammengefügte Keramik und eine kleine Kugel aus Wurzeln des wilden Weins, der am Hafen 2 wächst, gemeinsam? Sie sind Teil der letzten Kunstausstellung in dem Kulturzentrum im alten Lokschuppen.
Der Hafen 2 soll im Sommer in einen einige hundert Meter entfernten Neubau umziehen, der noch gebaut werden muss. Der Lokschuppen wird abgerissen. Deshalb hat es dort am Samstag das wohl letzte Geburtstags-Festival gegeben, mit Dutzenden von Bands und DJs samt Vernissage. Deshalb haben die Künstler die Ausstellung „Finally, a big group show“ genannt.
1000 Gäste feiern ausgelassen den achten Geburtstag des Kulturzentrums; auf zwei Bühnen gibt es Livemusik, und eine Performance. Alle Räume im Lokschuppen sind geöffnet, das Büro zur Whiskeybar umgestaltet, es wird viel getanzt. Den Anfang macht der Kinofilm „Der Name der Leute“. Für einige ist die Party erst um acht Uhr morgens zu Ende.
„Wir feiern seit fünf Jahren Abschied, weil wir nie wussten, ob es weitergeht“, sagt Andrea Weiß vom Betreiberverein Süßwasser. Deshalb ist sie bei aller Trauer um den alten Lokschuppen auch erleichtert, dass es endlich klappen soll mit dem Umzug. Die jahrelange Unsicherheit, die kräftezehrende Spendenaktion im Sommer, bei der 330 000 Euro der Baukosten zusammengetragen wurden – Andrea Weiß freut sich auf eine sichere Zukunft für das Kulturprojekt und ein Ende des Bangens. „Bald unterschreiben wir den Mietvertrag“, sagt sie. Das Gute am Neubau? „Die Chance, das Neue zu gestalten“, sagt Weiß. Ein Raum für Kunstausstellungen ist dort zwar nicht vorgesehen. Aber vielleicht ließen sich die Planungen ja doch noch verändern. Die 42-Jährige hat ihren Traum von einem Hafen, in dem es auch Ausstellungen gibt, nicht aufgegeben.
„Der Hafen 2 ist eine super Ausstellungsmöglichkeit“, sagt Kristin Lohmann, die das zwei Meter mal zwei Meter große Kleiderbügel-Werk geschaffen hat. Der Verein lasse den Künstlern Freiheit zum Experimentieren, und es habe sich ein internationales und interessiertes Publikum gefunden, sagt Lohmann, die in Frankfurt lebt und schon öfter im Hafen 2 ausgestellt hat. Derweil stellte sich die Performance-Gruppe Kulturtechnischer Dienst in Pose. Fünf Frauen warten darauf, von Besuchern zu einem Bild aufgestellt zu werden.
Hafen2-Mitarbeiterin Anne ist traurig, dass der Lokschuppen abgerissen werden soll. „Hier hat alles Charme, die Mitarbeiter haben alles per Hand gemacht“, sagt sie. „Schade um das Gebäude und den Flair“, sagen auch einige Besucher. Anschauen, was der Verein im Neubau auf die Beine stellt, wollen sie aber ganz gewiss.
Kommt der Abriss, bleibt das Kunstwerk aus getrockneten Wurzeln übrig und mit ihm die Erinnerung an den Wein, der auch in den Ausstellungsraum hineingewachsen ist.
Der Kulturtechnische Dienst wird mal zum Handstand formiert, mal muss er einen Mann tragen. Egal was kommt, die Kunst wird immer neu entstehen, scheinen die Posen zu sagen, ganz bestimmt auch im neuen Hafen 2.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
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| 1 | SV Sandhausen | 57:42 | 66 | ||
| 2 | VfR Aalen | 50:42 | 64 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 55:41 | 61 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 48:36 | 60 | ||
| 5 | Rot-Weiß Erfurt | 54:41 | 59 | ||
| 6 | Burghausen | 55:47 | 57 | ||
| 7 | VfL Osnabrück | 46:35 | 55 | ||
| 8 | Kickers Offenbach | 49:41 | 55 | ||
| 9 | Chemnitzer FC | 47:43 | 55 | ||
| 10 | 1. FC Saarbrücken | 61:51 | 54 | ||
| 11 | VfB Stuttgart II | 44:47 | 50 | ||
| 12 | Preußen Münster | 40:44 | 50 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 51:57 | 50 | ||
| 14 | Darmstadt 98 | 51:47 | 49 | ||
| 15 | Unterhaching | 63:59 | 44 | ||
| 16 | Wiesbaden | 40:48 | 44 | ||
| 17 | SV Babelsberg | 44:59 | 44 | ||
| 18 | Carl Zeiss Jena | 39:59 | 39 | ||
| 19 | Oberhausen | 33:47 | 38 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 29:70 | 22 | ||