Mit dem Studiumswissen Geld verdienen - einen solchen Studentenjob hat Alexander Textor lange gesucht. Nun hat der Betriebswirtschaftstudent aus Gießen ihn gefunden: bei „Fiebes in Company“ in Offenbach. In den Semesterferien arbeitet er täglich dort, während des Semesters an zwei oder drei Tagen als Werksstudent. Seine Aufgabe ist es, interne Arbeitsabläufe zu optimieren und für Kunden die Personalwerbung an Hochschulen zu analysieren. Als Student hat er da noch den richtigen Einblick.
Gefunden hat Textor den Job über die auf Studentenjobs spezialisierte Stellenbörse Jobmensa. Die Vermittlung mit Sitz in Köln wurde 2008 in Kooperation mit der Holtzbrinck-Verlagsgruppe (u.a. Die Zeit) gegründet. Sie ist in 140 Städten aktiv und weitete im Mai 2010 ihre Aktivitäten auch auf Offenbach aus.
Dort gibt es aber weder Büro noch Briefkasten. Die Jobbörse operiert nur im Internet. „Jobs wie diese werden in Zeitungen nicht mehr angeboten, das geht nur noch im Netz“, berichtet Textor, der kurz vor der Diplomarbeit steht. Aushilfsjobs als Kellner oder Inventurhilfe, die seien auch weiterhin im Anzeigenteil der Zeitungen zu haben. Aber qualifizierte Stellen nicht.
Jobmensa bietet nicht nur die klassischen Jobs zum Geldverdienen an, sondern auch Praktika und anspruchsvolle bezahlte Tätigkeiten, für die der Bewerber Qualifikationen vorweisen muss und die ihn beruflich weiterbringen. „Bundesweit haben wir etwa 600 Anzeigen von Unternehmen auf unseren Seiten“, berichtet Michael Derieth von Jobmensa. Die Mitarbeiter in Köln betreiben auch Telefonakquise. Nach angaben von Jobmensa steigt die Nachfrage nach Studentenjobs nach einem Tief infolge der Wirtschaftskrise jetzt wieder deutlich an. „Aus studentischer Sicht eine gute Seite“, sagt Textor.
Zwei Wochen zuvor hatte sich Textor mit seinem Profil bei Jobmensa registrieren lassen und sich auf Stellen im Umkreis von 100 Kilometern beworben. Geschäftsführerin Heike Fiebes ist froh, mit Textor einen erfahrenen Studenten gefunden zu haben und hofft auf eine langfristige Zusammenarbeit. „Ich habe Glück gehabt“, sagt sie, „er macht qualifizierte Dinge, Mediarecherche, Präsentation, Dokumentation.“
Fiebes schaltet gerne Anzeigen auf Plattformen im Internet, nicht nur für ihr eigenes Personaldienstleistungsunternehmen, sondern auch für ihre Kunden. „Junge Leute sind nur im Web unterwegs. Bei solchen Jobbörsen bin ich sicher, die richtige Zielgruppe zu erreichen“, sagt die gebürtige Offenbacherin, die in Obertshausen wohnt. Außerdem geben Web-Jobbörsen meist die Garantie, die Anzeige an ausgewählte Studenten zu schicken, sollte sich auf die Annonce keine geeigneten Bewerber melden. Anzeigen in regionalen Zeitungen schaltet Fiebes auch, allerdings für andere Stellenbeschreibungen, etwa für Sachbearbeiter, Fachverkäufer oder mittlere Führungskräfte.
Nach Angaben von Jobmensa haben bislang 45 Unternehmen aus Offenbach und 382 aus dem Großraum Frankfurt Anzeigen auf die Seite setzen lassen. Registriert sind 1350 Studenten aus Offenbach und 9000 aus Frankfurt. Seit Mai wurden 63 Arbeitsstellen in Offenbach oder an Offenbacher Studenten erfolgreich vermittelt; im Großraum Frankfurt waren es 613. Für Studenten ist der Service kostenfrei.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Sandhausen | 57:42 | 66 | ||
| 2 | VfR Aalen | 50:42 | 64 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 55:41 | 61 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 48:36 | 60 | ||
| 5 | Rot-Weiß Erfurt | 54:41 | 59 | ||
| 6 | Burghausen | 55:47 | 57 | ||
| 7 | VfL Osnabrück | 46:35 | 55 | ||
| 8 | Kickers Offenbach | 49:41 | 55 | ||
| 9 | Chemnitzer FC | 47:43 | 55 | ||
| 10 | 1. FC Saarbrücken | 61:51 | 54 | ||
| 11 | VfB Stuttgart II | 44:47 | 50 | ||
| 12 | Preußen Münster | 40:44 | 50 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 51:57 | 50 | ||
| 14 | Darmstadt 98 | 51:47 | 49 | ||
| 15 | Unterhaching | 63:59 | 44 | ||
| 16 | Wiesbaden | 40:48 | 44 | ||
| 17 | SV Babelsberg | 44:59 | 44 | ||
| 18 | Carl Zeiss Jena | 39:59 | 39 | ||
| 19 | Oberhausen | 33:47 | 38 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 29:70 | 22 | ||