Sie haben großflächige, breite Griffe, die Löffel dazu eine breite, sanft geschwungene Laffe. Besonders geckig: Der Salatlöffel hat unregelmäßige Löcher und das Obstbesteck ist einseitig gewölbt. André Stocker hat sich für das Design des 20-teiligen Bestecks von Üppigkeit und Eleganz inspirieren lassen. Es ist auch einen Hauch abgefahren – zumindest wirkt es für das konservative Auge so.
Fotografieren dürfen wir die nagelneuen Messer, Gabeln und Löffel nicht. Denn sie werden erstmals zur Konsumgütermesse Ambiente, die vom 10. bis 14. Februar in Frankfurt läuft, präsentiert und sind bis dahin geheim. Geboren wurden die Entwürfe in der Offenbacher Luisenstraße. Dort hat Stocker sein Atelier. Sichtbeton an der Decke, schwarzer Industrieboden, große Fenster. Bald wird Vela in vielen Geschäften erhältlich sein, Designliebhaber und Feinschmecker werden von ihm essen. „Das Vela-Besteck wurde für designorientierte Verbraucher geschaffen, die Hochwertiges zu einem vernünftigen Preis suchen“, erklärt Stocker die Zielgruppe. Zu der könnte auch er selbst zählen. Der 40-Jährige, der sich selbst als Puristen bezeichnet, deckt seinen Tisch zu Hause für Lebensgefährtin und Freunde auch gerne edel. Allerdings isst er von einem anderen Besteck. Seines ist ja auch noch nicht auf dem Markt.
Andere von ihm entworfene und bereits erhältliche WMF-Produkte hat Stocker aufgestellt: Große Zangen für Braten, kleine Zangen für Eiswürfel, Schalen in unterschiedlichen Größen für Vorspeisen und vieles mehr. Für einen gedeckten Tisch könne er nichts mehr erfinden, erläutert Stocker, alles sei schon da. „Ich kann es nur neu interpretieren.“ Um zu sehen, wie seine Kreationen ankommen und wie die Konkurrenz interpretiert, ist er gerne in Geschäften unterwegs. Es sei ein tolles Gefühl, sein Produkt im Regal zu sehen. „Ein bisschen will ich die Welt schöner machen“, sagt er.
Allerdings nur mit nachhaltigen und sinnhaften Produkten aus werthaltigen Materialien. Stocker ist gebürtiger Luzerner, er lernte Bauzeichner und studierte in Basel. Um Industriedesign an einer Fachhochschule studieren zu können, wechselte er nach Darmstadt. „Ich fühle mich wohl in Deutschland“, erzählt er.
Stocker bringt es fertig, die unbewusste Wirkung der Kurven im Löffelstil zu erklären. „Sie schafft die optische Spannung, und lässt den Löffel weicher wirken.“ Er kann aber nicht nur kleine Dinge gestalten sondern auch großen Objekten eine Form geben. Für den Werkstattausrüstunger Nussbaum hat er einen vollautomatischen Fahrradparkturm von sechs mal sechs mal neun Metern Größe entworfen. Er soll in einer Stadt in Baden-Württemberg aufgestellt werden. Radler können dort ihr Zweirad wie in einem Schließfach vor Diebstahl sichern.
Zudem entwickelt er für einen Fertighaushersteller ein Holzhaus. Auf der Ambiente stellt ein chinesisches Unternehmen einen Stuhl und einen Tisch aus Bambusholz vor, den Stocker entwarf. Hergestellt werden die Möbel in China, verkauft auf dem deutschen und chinesischen Markt. Für einen anderen chinesischen Auftraggeber entwirft er Schminkspiegel und Badzubehör.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Sandhausen | 57:42 | 66 | ||
| 2 | VfR Aalen | 50:42 | 64 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 55:41 | 61 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 48:36 | 60 | ||
| 5 | Rot-Weiß Erfurt | 54:41 | 59 | ||
| 6 | Burghausen | 55:47 | 57 | ||
| 7 | VfL Osnabrück | 46:35 | 55 | ||
| 8 | Kickers Offenbach | 49:41 | 55 | ||
| 9 | Chemnitzer FC | 47:43 | 55 | ||
| 10 | 1. FC Saarbrücken | 61:51 | 54 | ||
| 11 | VfB Stuttgart II | 44:47 | 50 | ||
| 12 | Preußen Münster | 40:44 | 50 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 51:57 | 50 | ||
| 14 | Darmstadt 98 | 51:47 | 49 | ||
| 15 | Unterhaching | 63:59 | 44 | ||
| 16 | Wiesbaden | 40:48 | 44 | ||
| 17 | SV Babelsberg | 44:59 | 44 | ||
| 18 | Carl Zeiss Jena | 39:59 | 39 | ||
| 19 | Oberhausen | 33:47 | 38 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 29:70 | 22 | ||