Offenbachs Fußball-Idol Dieter Müller sieht in Lebensgefährtin Johanna Höhl seine Lebensretterin. Nach Müllers am 30. September erlittenen Herzinfarkt hatte Höhl den Notarzt gerufen und beim Ex-Nationalspieler eine Herzmassage vorgenommen. „Johanna hat mir das Leben gerettet. Wenn sie nicht gewesen wäre, gäbe es mich nicht mehr“, sagte der 58-Jährige der „Bild“-Zeitung (Donnerstag). „Später erfuhr ich, dass mein Herz insgesamt 31 Minuten still gestanden hat.“
Müller lag nach dem Zusammenbruch in seinem Haus in Maintal fünf Tage lang im künstlichen Koma. „Ich habe in dieser Phase Bilder aus alten Tagen gesehen. Wie es beim Karneval in Köln war, oder von den früheren Kickers-Zeiten. Ich habe Feen und Kobolde gesehen und in einer Szene sah ich Johanna, wie sie in einem Kleidersack steckte“, sagte Müller.
Der frühere Stürmer, der in 303 Bundesligaspielen für die Kickers Offenbach, den 1. FC Köln, VfB Stuttgart und 1. FC Saarbrücken insgesamt 177 Tore erzielte, ist Ende vergangener Woche aus dem Krankenhaus entlassen worden - 14 Kilo leichter als vor seinem Infarkt. Müller war bis zum Juli Präsident des Drittligisten Kickers Offenbach, hatte das Amt nach zwölf Jahren dann aber wegen Unstimmigkeiten abgegeben. (dpa)
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