Franziska Mecke-Bilz bleibt dabei: Das Klinikum kann in drei Jahren schwarze Zahlen schreiben. Die Geschäftsführerin hat jetzt einen Sanierungsplan vorgelegt, den Stadtkämmerer Michael Beseler (SPD) in der kommenden Woche Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) vorstellen wird. Land und Kommunalaufsicht müssten sagen, woher die Mittel kommen können, um die Zeit bis 2015 zu überbrücken, so Beseler. „Das ist unsere letzte Chance“, sagen Mecke-Bilz und Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) übereinstimmend.
Das erwartete Defizit musste die Geschäftsführerin noch einmal nach oben korrigieren. Im Oktober war sie noch von einem Minus von 42 Millionen Euro zum Jahresende ausgegangen. Jetzt rechnet sie mit 46 Millionen. Drei Millionen mussten für Abfindungen zurückgestellt werden.
Wie sie Kosten senken und Leistungen steigern will, hat Mecke-Bilz gestern auch den Mitarbeitern erklärt. Von den bereits angekündigten 300 vollen Stellen seien in den vergangenen zwei Monaten bereits 91 weggefallen. Der Stellenabbau geht – ohne betriebsbedingte Kündigungen – weiter. Auch von 330 Arztstellen sollen 20 gestrichen werden.
Ohnehin sieht die Geschäftsführerin ein großes Sanierungspotenzial im Ärztlichen Dienst. Der Pflegedienst habe seine Hausaufgaben gemacht, jetzt müssten die Ärzte nachziehen. Die Produktivität müsse in vielen Abteilungen gesteigert werden. Mit den Chefärzten seien Zielvereinbarungen getroffen worden, berichtet der Ärztliche Direktor Norbert Rilinger. Unter anderem sollen mehr Patienten behandelt, die Mischung von leichten und schweren Fällen (Case-Mix-Index) verbessert und einweisende Ärzte stärker an das Haus gebunden werden.
Außerdem könnten die Operationssäle wesentlich besser ausgelastet werden. Hier gebe es zu viele Reibungsverluste. Deshalb wird jetzt nach einem OP-Manager gesucht, der das ändert. Auch im medizinisch-technischen Dienst klafft nach Ansicht der Geschäftsführerin eine große Lücke zwischen Kosten und Ertrag. Und in der Verwaltung müsse das Personal „angepasst“ werden. Das alles soll das Ergebnis schon im kommenden Jahr um rund zehn Millionen Euro verbessern.
Jeden Stein habe sie umgedreht auf der Suche nach Sparmöglichkeiten. Zehn Millionen würden jedes Jahr für medizinischen Sachbedarf ausgegeben. „Das kann günstiger sein“, sagt Mecke-Bilz.
Weniger Zeit zum Essen
So müsse etwa nicht jeder Operateur ein anderes Nahtmaterial verwenden. 300.000 Euro könnten gespart werden, wenn der Wäscheverbrauch sinnvoll reduziert, 200 000 Euro, wenn in der Kantine die Zeit der Essensausgabe verkürzt werde. „Sparen ist auch Klein-Klein.“
Ende Januar läuft der Vertrag zwischen der Stadt und dem Berliner Gesundheitsnetzwerk Vivantes über die Interimsgeschäftsführung aus. Vieles deutet darauf hin, dass Mecke-Bilz ganz in den Dienst des Klinikums wechselt. OB Schneider berichtet von Vertragsverhandlung über eine Festanstellung zum 1. Februar. Mecke-Bilz appelliert derweil an das Wir-Gefühl aller Mitarbeiter. In der Versammlung am Mittwochmittag hat Rilinger eine „ausgesprochen konstruktive Stimmung“ erlebt. Gehaltseinbußen werden den Mitarbeitern zumindest derzeit nicht abverlangt. Ein Sanierungstarifvertrag sei im Moment kein Thema.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Sandhausen | 57:42 | 66 | ||
| 2 | VfR Aalen | 50:42 | 64 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 55:41 | 61 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 48:36 | 60 | ||
| 5 | Rot-Weiß Erfurt | 54:41 | 59 | ||
| 6 | Burghausen | 55:47 | 57 | ||
| 7 | VfL Osnabrück | 46:35 | 55 | ||
| 8 | Kickers Offenbach | 49:41 | 55 | ||
| 9 | Chemnitzer FC | 47:43 | 55 | ||
| 10 | 1. FC Saarbrücken | 61:51 | 54 | ||
| 11 | VfB Stuttgart II | 44:47 | 50 | ||
| 12 | Preußen Münster | 40:44 | 50 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 51:57 | 50 | ||
| 14 | Darmstadt 98 | 51:47 | 49 | ||
| 15 | Unterhaching | 63:59 | 44 | ||
| 16 | Wiesbaden | 40:48 | 44 | ||
| 17 | SV Babelsberg | 44:59 | 44 | ||
| 18 | Carl Zeiss Jena | 39:59 | 39 | ||
| 19 | Oberhausen | 33:47 | 38 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 29:70 | 22 | ||