"Wo ist denn nur der Käsestand?", fragt eine Frau verzweifelt einen Gemüsehändler. Der weiß Rat und deutet der Offenbacherin den Weg. Die Händler helfen sich untereinander.
Das ist am Dienstagmorgen auch nötig. Denn ein Großteil der Marktbeschicker musste von der Nord- auf die Südseite wechseln. Der Wilhelmsplatz wird umgebaut, doch der Markt geht dabei weiter.
Ein halbes Jahr müssen die Händler Bäumchen-wechsel-dich spielen, mal auf diese, mal auf die andere Seite wechseln. Am Dienstag war Premiere. Und gleichzeitig Testlauf für Freitag und Samstag. Denn dann werden alle 80 Plätze besetzt sein.
Das Ergebnis ist durchwachsen. "Die Kunden müssen sich erst einlaufen", sagt Werner Hinkelbein, der als Sachgebietsleiter der Wirtschaftsförderung den Markt betreut. Im Großen Ganzen sei aber alles gut gelaufen.
Direktvermarkter Günter Buxmann bestätigt das. "Nur wer umziehen musste, hatte Probleme". "Total orientierungslos irrt man hier rum", klagt unterdessen eine ältere Frau. Vor allem Senioren finden sich jetzt weniger zwischen den dicht gedrängten Ständen zurecht. Und gehbeeinträchtigte Kunden vermissen die weggefallenen Parkplätze. "Schön, dass Sie uns gefunden haben", werden sie dafür am Geflügelstand von Gockel-Konstantin begrüßt.
Die Händler selbst plagen andere Sorgen. Nicht nur, dass sie Umsatzeinbußen befürchten. Es sei schwierig gewesen, mit dem Lastwagen auf der kleinen Fläche zu rangieren, heißt es bei Querbeet. "Das war leider ein Chaos hier heute morgen." Vor allem deshalb, wie auch andere Händler kritisieren, weil Anwohner ihre Autos noch auf dem Platz geparkt hätten. Sie nur mit Schildern auf den Markt-Umzug hinzuweisen, habe nicht gereicht.
"Eine Stunde habe ich dadurch heute für den Aufbau verloren", sagt ein Händler. Auch sonst gibt es "Manöverkritik". Zum Beispiel, dass ein Lageplan auf Papier nicht ausreiche und Markierungen auf dem Boden nötig seien.
Ansonsten herrscht bei den Händlern eine frohe Erwartungshaltung. "Wir Marktbeschicker sind voll dankbar, dass was gemacht wird", sagt Buxmann. "Ein halbes Jahr müssen wir eben die Zähne zusammenbeißen und durchhalten."
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Sandhausen | 57:42 | 66 | ||
| 2 | VfR Aalen | 50:42 | 64 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 55:41 | 61 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 48:36 | 60 | ||
| 5 | Rot-Weiß Erfurt | 54:41 | 59 | ||
| 6 | Burghausen | 55:47 | 57 | ||
| 7 | VfL Osnabrück | 46:35 | 55 | ||
| 8 | Kickers Offenbach | 49:41 | 55 | ||
| 9 | Chemnitzer FC | 47:43 | 55 | ||
| 10 | 1. FC Saarbrücken | 61:51 | 54 | ||
| 11 | VfB Stuttgart II | 44:47 | 50 | ||
| 12 | Preußen Münster | 40:44 | 50 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 51:57 | 50 | ||
| 14 | Darmstadt 98 | 51:47 | 49 | ||
| 15 | Unterhaching | 63:59 | 44 | ||
| 16 | Wiesbaden | 40:48 | 44 | ||
| 17 | SV Babelsberg | 44:59 | 44 | ||
| 18 | Carl Zeiss Jena | 39:59 | 39 | ||
| 19 | Oberhausen | 33:47 | 38 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 29:70 | 22 | ||