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05. Dezember 2012

Offenbach Prostitution: 7500 Euro im BH

Prostituierte posiert für die Presse.  Foto: dpa

Razzia in Offenbach: Zwei Prostituierte werden abgeschoben, nachdem Zoll und Kripo das Gewerbe in der Nachbarstadt Frankfurts kontrollieren. Neben Geld an ungeahnten Orten finden sich auch noch "Übersetzungshilfen".

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Die Ausländerbehörde Offenbach hat zwei Prostituierte aus Osteuropa und Asien abgeschoben. Wie das Hauptzollamt Darmstadt am Dienstag mitteilte, waren die beiden Frauen bei einer Kontrolle von Zoll und Kriminalpolizei im Offenbacher Rotlichtmilieu in der Vorwoche den Beamten aufgefallen. Die Ermittler hatten mehrere Gebäude in der Innenstadt durchsucht, darunter Massagestudios und Wohnungen, in denen Prostituierte tagsüber ihre Kunden treffen, den sogenannten "Tagesterminwohnungen".

In Offenbach arbeiten nach Informationen der Offenbach Post rund 200 Frauen in der Prostitution. Allerdings gibt es in der Stadt keinen ausgewiesenen Sperrbezirk; die Dunkelziffer könnte also höher liegen. Dass das Geschäft mit dem Sex in Offenbach aber nicht so floriert, wie man sich das angesichts seiner Lage im Ballungsraum Rhein-Main denken könnte, liegt vornehmlich am Nachbarn Frankfurt, wo das Gewerbe schon traditionell sich konzentriert.

Das Fehlen eines Sperrgebietes bedeutet auch, dass Prostituierte in einzelnen Wohnungen ganz legal ihrem Geschäft nachgehen können. So sie nicht durch Zuhälter oder Menschenhändler dazu gezwungen werden. In solchen Fällen können die Behörden vor allem wegen fehlender Aufenthaltsgenehmigungen aktiv werden.

Falsche Aufenthaltsgenehmigung

Und so konnte eine der Osteuropäerinnen, eine 33-Jährige, den Angaben des Zolls zufolge bei der Kontrolle keine gültige Aufenthaltserlaubnis vorweisen. Sie wurde daraufhin festgenommen und schon am nächsten Tag abgeschoben. Eine 42-jährige Frau aus Asien wurde laut Behörde in einem Wohnungsbordell zusammen mit einer weiteren Frau in "typischer Bekleidung" - also nach Ansicht der Beamten typisch für gewerblichen Sex - angetroffen und verfügte lediglich über eine Aufenthaltsgenehmigung für Spanien, mit der sie in Deutschland nicht arbeiten darf.

Die Frau habe geleugnet, als Prostituierte zu arbeiten, in ihrem Koffer seien aber Kondome und "prostituiertentypische Übersetzungshilfen" gefunden worden. Über die Natur dieser "Übersetzungshilfen" lässt der Zoll nichts verlautbaren. In einem Schuh fanden die Kontrolleure 650 Euro in Fünfzigern und in einem BH der Frau 7500 Euro eingenäht. Die 42-Jährige wurde ebenfalls festgenommen und am Folgetag abgeschoben. (han./rut.)

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