Klar hätte der Familienvater über 50 gerne eine Weihnachtsgans fürs große Fest. Doch der Mann ist seit drei Jahren arbeitslos und gibt sich keinen Illusionen darüber hin, dass die Arbeitsgemeinschaft Mainarbeit plötzlich spendabel werden könnte.
Zwölf Jahre hat er als Hausmeister gearbeitet. Nun fühlt er sich von der Behörde, die das Hartz-IV-Geld auszahlt, gedemütigt. "Sie setzen einen unter Druck", berichtet er, "noch nicht mal mit den Kindern zu den Eltern durfte ich fahren. Stattdessen muss ich Kurse besuchen, die vollkommen nutzlos sind."
Stundenlang müsse er ohne Anleitung in dieser Qualifizierungsmaßnahme im Internet nach Jobangeboten suchen - wo es doch gar keine für ihn gebe. Ebenso wenig für den türkischen Kollegen, der 29 Jahre als Koch tätig war. Ein Deutschkurs für ihn wäre besser. Der Türke, gewiss weit auch über 50, nickt.
"Individuellere Hilfen, keine Entwürdigung"
Etliche Teilnehmer des vom Bildungsträger Starthaus angebotenen Kurses seien depressiv geworden, hätten den Kurs abgebrochen. "Wir brauchen hilfreiche Maßnahmen, mehr Unterstützung, individuellere Angebote", sagt der Mann, "und keine Entwürdigung".
Mainarbeit-Geschäftsführer Matthias Schulze-Böing lässt die Kritik an Starthaus nicht gelten. "Ein bewährter Träger, der auch Leute mit schlechten Marktbedingungen in einen Job bringt", verteidigt er den Bildungsträger. Von den Klienten werde freilich eine hohe Aktivität und Flexibilität erwartet. Bei 25 Prozent der Mainarbeit-Kunden mit Erfolg. Denn so viele finden wieder einen Job, auch viele ältere Personen seien darunter.
Birgit Anderle würde sich auch über eine Weihnachtsgans freuen. Doch seit kurzem hat sie wieder Arbeit und gehört nicht mehr zum Kreis der SGB-2-Empfänger. Sie kann sich noch gut erinnern, wie knausrig die Behörde war, als sie Überbrückungsgeld brauchte, weil der Lohn erst am Monatsende ausgezahlt wurde. "Ein Darlehen haben sie mir angeboten, ich wurde gezwungen, Schulden zu machen", sagt sie.
Kein Geld für Arbeitskleidung
Renate Krog ärgert sich darüber, dass die Mainarbeit ihr nach der Arbeitslosigkeit keine Arbeitskleidung finanzierte. "Man wird dafür bestraft, dass man Arbeit gefunden hat", sagt die Frau, die in der Altenpflege untergekommen ist.
"Der Regelsatz ist so bemessen, dass neben dem Bedarf an Lebensmitteln eine kleine Summe angespart werden kann", sagt Schulze-Böing. Dass der Regelsatz niedrig sei, wolle er gar nicht Frage stellen. "Unsere Hauptaufgabe ist es, Menschen in Arbeit zu bringen."
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Sandhausen | 57:42 | 66 | ||
| 2 | VfR Aalen | 50:42 | 64 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 55:41 | 61 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 48:36 | 60 | ||
| 5 | Rot-Weiß Erfurt | 54:41 | 59 | ||
| 6 | Burghausen | 55:47 | 57 | ||
| 7 | VfL Osnabrück | 46:35 | 55 | ||
| 8 | Kickers Offenbach | 49:41 | 55 | ||
| 9 | Chemnitzer FC | 47:43 | 55 | ||
| 10 | 1. FC Saarbrücken | 61:51 | 54 | ||
| 11 | VfB Stuttgart II | 44:47 | 50 | ||
| 12 | Preußen Münster | 40:44 | 50 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 51:57 | 50 | ||
| 14 | Darmstadt 98 | 51:47 | 49 | ||
| 15 | Unterhaching | 63:59 | 44 | ||
| 16 | Wiesbaden | 40:48 | 44 | ||
| 17 | SV Babelsberg | 44:59 | 44 | ||
| 18 | Carl Zeiss Jena | 39:59 | 39 | ||
| 19 | Oberhausen | 33:47 | 38 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 29:70 | 22 | ||