Das Unglücksschiff Costa Concordia.
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Das Unglücksschiff Costa Concordia.
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Nach dem Unglück der "Costa Concordia" ist ein dritter Toter als Deutscher identifiziert. Unterdessen gerät der Kreuzfahrtanbieter Costa Crociere immer mehr in den Fokus der Ermittler. Und Kapitän Schettino verrät sich in einem Telefongespräch.
Giglio –
Konsequenzen
Aida und TUI Cruises reagieren auf den Untergang der „Costa Concordia“ und machen die Seenotrettungsübungen ab sofort vor dem Auslaufen der Kreuzfahrtschiffe. Künftig werde kein Schiff mehr auslaufen, ohne dass die Passagiere an einer solchen Übung teilgenommen haben. Laut Gesetz sind die Kreuzfahrtveranstalter verpflichtet, innerhalb der ersten 24 Stunden mit den Passagieren den Ernstfall zu üben.
Bei Cunard Line, die unter anderem mit den „Queen“-Schiffen Transatlantik-Passagen anbietet, ist es seit Längerem üblich, dass die Übung vor dem Auslaufen angesetzt wird. Auch auf Hapag-Lloyd-Schiffen findet sie vor dem Start der Reise oder direkt beim Ablegen statt. Unterwegs zugestiegene Passagiere erhalten bei Cunard und Hapag-Lloyd eine separate Einweisung.
Bei der Suche nach der Unglücksursache für die Havarie der „Costa Concordia“ wächst der Druck auf den Kreuzfahrtanbieter Costa Crociere. Um herauszufinden, wer denn nun für das Unglück vor der toskanischen Küste verantwortlich ist, wollten Chefankläger Francesco Verusio und der Florenzer Staatsanwalt Beniamino Deidda am Mittwoch im Gericht von Grosseto zusammenkommen.
Deidda erklärte zuvor, die Untersuchung zur Unglücksursache dürfe sich nicht ausschließlich auf Kapitän Francesco Schettino konzentrieren. Am Nachmittag stand zudem die Anhörung von Costa-Chef Pier Luigi Foschi im italienischen Senat an.
150 Passagiere klagen in Florida
In Florida sollte noch am Mittwoch eine Sammelklage von mehr als 150 Passagieren gegen den US-Mutterkonzern von Costa Crociere, Carnival, eingereicht werden. Die Klage geht auf eine Initiative der italienischen Verbraucherschutzorganisation Codacons sowie zweier US-Kanzleien zurück. Sie fordern eine Entschädigung von mindestens 125.000 Euro pro Person sowie Summen von mehr als einer Million Euro in den schwersten Fällen.
Auch die italienische Spitzenanwältin Giulia Bongiorno kündigte an, im Namen von 30 Passagieren eine Klage gegen Costa Crociere einzureichen.
Schwierige Bergung der Costa Concordia
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Schwierige Bergung der Costa Concordia
Bei der Suche nach weiteren Opfern sollte auch ein ferngesteuerter Unterwasser-Roboter eingesetzt werden. Foto: Luca Zennaro
Die Zahl der deutschen Toten nach dem Schiffsunglück ist auf sechs gestiegen. Foto: Luca Zennaro
Nach den neuesten Daten der Präfektur sind jetzt noch 16 Menschen verschollen, darunter sechs Deutsche. Foto: Luca Zennaro
Das Unglück geschah am 13. Januar vor der italienischen Insel Giglio. Foto: Luca Zennaro
Die Suche nach Vermissten in dem Wrack der «Costa Concordia» ist wegen schlechten Wetters vorerst unterbrochen worden. Foto: Luca Zennaro
Voraussichtlich bis Mittwoch wird man warten müssen, ehe das Abpumpen des gefährlichen Schweröls beginnen kann. Das Wetter soll bis Dienstag schlecht bleiben. Foto: Luca Zennaro
Im Inneren der Costa Concordia.
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Taucher suchen im Wrack der Costa Concordia noch immer nach knapp 30 Vermissten. Doch die Chance, im Bauch des havarierten Kreuzfahrtsschiffes noch Überlebende zu finden, schwindet von Stunde zu Stunde.
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Die „Costa Concordia“ war am Freitagabend mit mehr als 4.000 Menschen an Bord, darunter 566 Deutsche, nahe Giglio auf einen Felsen aufgelaufen und zur Seite gekippt.
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Die Rettungskräfte der italienischen Marine operieren von Schlauchbooten aus.
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Der Riss im Rumpf des Schiffes ist gewaltig. Ein Felsen hat das Metall auf mehreren Metern Länge aufgeschlitzt.
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Ein Taucher im Inneren des Wracks.
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Große Teile des Luxusliners stehen vollständig unter Wasser.
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Ein Taucher vor der Glocke des auf einen Felsen gelaufenen Schiffes. Foto: UFFICIO STAMPA GRUPPO CARABINIERI SUBAQUEI
Die Hilfsmannschaften befürchten ein komplettes Untergehen des auf der Seite liegenden Kreuzfahrtschiffes. Foto: Massimo Percossi
Auch eine Woche nach dem Unglück wird noch im Wrack des Schiffs nach Vermissten gesucht. Foto: Massimo Percossi
Das Wrack des gekenterten Kreuzfahrers vor der Insel Giglio. Foto: Massimo Percossi
Ein Hubschrauber über dem Wrack der "Costa Concordia". Foto: Massimo Percossi
Die Bergungsarbeiten sind schwierig, weil sich das Schiff stark zur Seite geneigt hat.
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Die Quergänge des Schiffes sind dadurch zu steilen Schächten geworden, unerklimmbar für eingeschlossene Passagiere.
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Die toskanische Feuerwehr ist mit einer Spürhundestaffel vor Ort.
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Die Hunde ins Schiff zu bringen, ist unter den aktuellen Bedingungen allerdings kaum möglich.
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Die Rettungskräfte müssen bei ihren Arbeiten immer das Wetter im Blick behalten, um nicht selbst in Gefahr zu geraten.
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Feuerwehrleute bereiten sich auf der Seite des Schiffes zum Abseilen vor.
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Eine Aufnahme der italienischen Küstenwache aus dem Inneren des Schiffs.
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Sowie hier weitere Außenaufnahmen des Wracks.
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Das Schiff liegt nur wenige Meter von der Küste entfernt auf Grund.
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Eigentlich hätte der Kapitän niemals so dicht am Ufer an der Insel vorbeifahren dürfen.
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Kapitänm Francesco Schettino hatte behauptet, ein Kartenfehler sei die Ursache für das Unglück gewesen.
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Der Felsen, den das Schiff traf, sei nicht in den Karten verzeichnet gewesen.
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Diese Darstellung bewerten Behörden und Seefahrtexperten allerdings als extrem unglaubwürdig.
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Zudem sind jetzt Mitschnitte von Telefonaten bekannt geworden, die den Kapitän weiter belasten.
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Die italienische Nachrichtenagentur Ansa veröffentlichte Zitate aus einem von den Blackboxen aufgezeichneten Telefonat zwischen Francesco Schettino und einem Offizier, der im Hafen der Insel Giglio Dienst hatte.
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Darin wird der schon kurz nach dem Unglück von Zeugen geäußerte Verdacht erhärtet, wonach der Kapitän früh von Bord gegangen war. Der Hafenmitarbeiter wies Schettino darin an, sich zurück auf das Schiff zu begeben.
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Demnach erreichte der Offizier Schettino um 1.46 Uhr auf dem Handy, als noch hunderte Menschen an Bord des sich langsam zur Seite neigenden Schiffes waren.
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Darin forderte der Mitarbeiter des Hafens: „Jetzt begeben Sie sich zum Bug, Sie klettern die Rettungsleiter hoch und leiten die Evakuierung!“
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Der Offizier wurde im Verlauf des Telefonats immer ungehaltener. „Sie müssen uns sagen, wie viele Leute da noch sind, Kinder, Frauen, Passagiere, die genauen Zahlen in jeder Kategorie!“, forderte er Schettino auf.
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„Was machen Sie? Geben Sie die Rettung auf?“, fragte der Offizier. „Nein, nein, ich bin da, ich koordiniere die Rettung“, antwortete Schettino, der von den Zeugen allerdings schon vor Mitternacht am Ufer gesehen wurde.
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Der Offizier sagte, es gebe „bereits Leichen“. „Wie viele?“, fragte Schettino zurück. Der Offizier darauf: „Das müssen doch Sie mir sagen! Was machen Sie? - Jetzt kehren Sie nach da oben zurück und sagen Sie uns, was wir machen können!“
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Schon 1.42 Uhr sagte der Kapitän in einem anderen Telefonat mit der Hafenmeisterei: „Wir können nicht mehr an Bord des Schiffes gehen, weil es zur Heckseite kippt.“ Der Offizier fragte völlig überrascht: „Kommandant, haben Sie das Schiff verlassen?“ Der Kapitän darauf: „Nein, nein, natürlich nicht!“
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Holländische Einsatzkräfte sind für das Abpumpen des Öls zuständig. Hier machen zwei der Arbeiter eine wohlverdiente Pause.
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Neue Telefonmitschnitte von Schettino
Der italienische Kreuzfahrtanbieter gibt Schettino die alleinige Schuld an der Schiffskatastrophe. Bislang werden lediglich der Kapitän und sein Stellvertreter Ciro Ambrosio in dem Fall strafrechtlich verfolgt.
Der Kapitän hatte sich zuletzt in Widersprüche verwickelt. Am Dienstag drangen neue Telefongespräche vom Tag nach dem Unglück an die Öffentlichkeit. Darin sagte Schettino einem Freund, er habe das Schiff verlassen, als dieses sich zu neigen begann.
Zuvor hatte er den Ermittlern gesagt, er sei versehentlich in ein Rettungsboot gefallen. In einem weiteren Gespräch machte der Kapitän andere für die eingeschlagene Route in unmittelbarer Nähe der Küste verantwortlich.
Schettinos Frau nahm ihren Mann in einem Interview in Schutz. „Ich kann mich an keine Luftfahrt- oder Schiffskatastrophe erinnern, bei der der Verantwortliche mit solch einer Wucht angegriffen worden wäre“, sagte Fabiola Russo dem französischen Magazin Paris Match. „Das ist eine Hetzjagd.“ Sie fügte hinzu: „Man sucht einen Schuldigen, einen Sündenbock, ein Monster.“
Francesco Schettino wird vorgeworfen, das Schiff zu nah an der italienischen Insel Giglio vorbei manövriert und Passagiere und Besatzung an Bord im Stich gelassen zu haben
Vorwürfe gab es unterdessen auch gegen die deutsche Botschaft in Rom. Mehrere Schiffbrüchige berichteten am Dienstagabend im ARD-Politikmagazin „Report Mainz“, sie hätten keine Mitarbeiter der deutschen Botschaft am Unglücksort gesehen und folglich keine Hilfe erhalten. Recherchen des Magazins ergaben entgegen anderslautenden Äußerungen von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), Botschaftsangehörige hätten kaum Kontakt zu den Schiffbrüchigen gehabt.
Unter den Todesopfern des Schiffsunglücks sind drei Deutsche identifiziert worden. Weitere neun Staatsangehörige würden noch vermisst, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwochabend in Berlin. Einer der Toten war bereits von den italienischen Behörden identifiziert worden.
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Weitere Frauenleiche an Bord gefunden
Die „Costa Concordia war am 13. Januar vor der Insel Giglio mit mehr als 4200 Menschen an Bord auf einen Felsen gelaufen und gekentert. Seitdem wird nach Vermissten gesucht, die Arbeiten mussten zwischenzeitlich wegen schlechten Wetters unterbrochen werden - starker Wind gefährdete die Sicherheit der Einsatzkräfte. Am Morgen wurde die Suche fortgesetzt, Marine-Taucher sprengten sich einen noch größeren Zugang zu dem dritten Deck des havarierten Schiffes frei, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Seegang an der toskanischen Insel Giglio die Sicherheit der Einsatzkräfte gefährdet hatte.
Auf der Suche nach den noch 16 Vermissten hatten Taucher am Dienstag eine tote Frau gefunden - in einem Bereich, den die Taucher erst erreichten, nachdem sie sich per Sprengstoff einen Weg freigemacht hatten. Damit stieg die Zahl der geborgenen Opfer auf 16. Drei der geborgen Leichen konnten noch nicht identifiziert werden.
Costa Concordia - das Unglück in Italien
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Costa Concordia - das Unglück in Italien
Elf Tage nach dem Unfall der «Costa Concordia» haben die Vorbereitungen für das Abpumpen des Schweröls begonnen. Foto: Enzo Russo
Für das Abpumpen der rund 2300 Tonnen Treibstoff wurde eine niederländische Spezialfirma beauftragt. Foto: Vigili del Fuoco
Medienvertreter aus aller Welt verfolgen das Geschehen auf der Insel Giglio. Foto: Enzo Russo
Das Schiff droht nach neuesten Messungen nicht weiter zu sinken. Foto: Vigili del Fuoco
Laut Auswärtigem Amt gelten noch zwölf Deutsche als verschollen. Vigili del Fuoco
Seit der Havarie vor elf Tagen wurden 15 Tote geborgen, etwa 20 Menschen werden noch vermisst. Foto: Carlo Ferraro
Die Retter suchen unermüdlich weiter nach den Vermissten. Foto Vigili del Fuoco
Erschreckend: Diese Touristen nehmen ein Foto vor der gekenterten Costa Concordia als Urlaubssouvenir mit nach Hause.
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Zwei Taucher der italienischen Marine sehen sich im Schiffsinneren um.
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Im Inneren der Costa Concordia schwimmt das zerstörte Mobiliar.
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Feuerwehrleute müssen das Rettungsequipment über den Luftweg heranschaffen.
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Angehörige der Opfer warten in dem kleinen Örtchen Giglio auf Nachricht.
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Rund um das Schiff wurden Öl-Barrieren gezogen, die verhindern sollen, das Treibstoff aus dem Schiff ins offene Meer fließt.
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Helfer sprengen Löcher in das Schiff, um an schwer zugängliche Stellen zu gelangen.
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Ein Marineoffizier koordiniert den Einsatz.
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Ein Polizeiboot nähert sich dem verunglückten Schiff.
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An Bord des Luxus-Schiffs befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls 4200 Menschen.
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Der Luxusliner "Costa Concordia" lief auf Grund.
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Mehrere Menschen sollen ins Wasser gesprungen worden sein, als das Schiff kippte.
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Entgegen ersten Angaben gab es doch Opfer.
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Ein älterer Mann soll nach dem Sprung ins Wasser einem Herzinfarkt erlegen sein.
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Die Crew bestand aus 1000 Mitgliedern, sie und die Passagiere wurden in Rettungsinseln zur Küste geschleppt.
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Die Costa Concordia nachdem sie auf Grund gelaufen war.
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Die Rettungsboote der Costa Concordia.
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Passagiere in ihren Rettungswesten.
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Die Costa Concordia liegt mit schwerer Schlagseite im Wasser.
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Gerettete Passagiere kommen im Hafen von Giglio an.
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Auf dem Weg nach Porto Santo Stefano.
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Rettungskräfte im Einsatz.
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Teilweise im Wasser versunken.
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Gerettete Passagiere landen in Porto Santo Stefano.
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Ein Boot der Carabinieri vor Ort.
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Ein Polizist hält ein Kleinkind in den Armen.
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Nach Angaben des Schiffsbetreibers waren 566 Deutsche an Bord...
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...die Gruppe der Deutschen war nach Angaben des Veranstalters eine der größten an Bord...
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...knapp ein Drittel der rund 3200 Passagiere stammten dem Veranstalter zufolge aus Italien, etwa 160 Gäste aus Frankreich....
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...bei Deutschlands größtem Reisekonzern TUI hatten nach Angaben eines Sprechers 14 Touristen aus der Schweiz Plätze auf der „Costa Concordia“ gebucht.
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Auch in der Nacht laufen die Bergungsarbeiten auf Hochtouren.
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Ein "sehr dünner" Ölfilm auf dem Wasser
Durch das schlechte Wetter verzögerte sich auch das Abpumpen des giftigen Schweröls aus den Tanks der „Costa Concordia“, die Arbeiten können nach jetzigem Stand wohl nicht vor Samstag beginnen und werden rund vier Wochen dauern - selbst, wenn die Einsatzkräfte rund um die Uhr abpumpen. Immerhin müssen etwa 2300 Tonnen Treibstoff aus 17 Tanks müssen entsorgt werden, darunter viel Schweröl. Für die Abpumparbeiten wurde extra eine Plattform mit einem Kran und weiterer Ausrüstung an Bord an dem Kreuzfahrtschiff festgemacht.
Sorgen machten sich am Montag bei den Bewohnern von Giglio und den Behörden breit, als ein Ölfilm auf dem Wasser entdeckt wurde. „Es handelt sich um einen sehr dünnen Film auf dem Wasser“, sagte Gabrielli. Er stelle im Augenblick „keine wirkliche Gefahr“ für das angrenzende Naturschutzgebiet dar.
Das Öl sollte aufgesogen werden. Gabrielli kündigte an, Messdaten der regionalen Umweltbehörden zur Wasserqualität veröffentlichen zu wollen. (dapd, dpa, AFP)