Am Dienstagabend beginnt um 17 Uhr der Einlass für die Premiere von Quentin Tarantinos Western-Epos „Django Unchained“ im Kino Cinestar am Potsdamer Platz. Die Kosten für die Lichttechnik und den Teppich teilt man sich mit den Veranstaltern der „Schlussmacher“-Premiere am Vorabend an gleicher Stelle.
Erwartet werden zum ersten imposanten Hollywood-Auflauf des Jahres in Berlin Regisseur Quentin Tarantino und seine Stars Jamie Foxx, Christoph Waltz, Kerry Washington und Samuel L. Jackson. In den deutschen Kinos soll die Geschichte des Sklaven Django, der seine Frau befreien will, am 17. Januar starten.
In den USA lief es für Quentin Tarantino in den vergangenen Tagen nicht besonders gut. Die Kinoticketverkäufe am vergangenen Wochenende verdarb ihm der billige Gruselschocker „Texas Chainsaw 3D“, dessen Kettensägengemetzel mit acht Millionen Dollar nicht mal ein Zehntel des 100-Millionen-Budgets von „Django“ verschlang.
Die große US-Premiere von „Django Unchained“ war nach dem Schulmassaker von Newtown abgesagt worden. Tarantino wehrt sich dagegen, wenn die Gewaltdarstellung in seinen und anderen Filmen in Zusammenhang mit solchen Verbrechen gebracht wird. Dem US-Radiosender NPR sagte er: „Offensichtlich sind Waffenkontrolle und die psychische Verfassung das Problem.“
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