Der mit Spannung erwartete Prozess gegen den Fernsehmoderator Jörg Kachelmann ist am Montag vor dem Landgericht Mannheim kurz nach Beginn vertagt worden.
Die Anwälte Kachelmanns hatten am Morgen Befangenheitsanträge gegen zwei Richter der Kammer gestellt. Die Verhandlung soll am 13. September fortgesetzt werden.
Der Prozess hatte mit leichter Verspätung unter großem Medieninteresse begonnen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 52- jährigen Schweizer vor, seine langjährige Geliebte mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Er hat die Vorwürfe stets bestritten. Bei einer Verurteilung drohen Kachelmann bis zu 15 Jahre Haft.
Bereits seit den frühen Morgenstunden warteten zahlreiche Zuschauer auf Einlass. Neben den Medienvertretern waren im Saal 1 des Mannheimer Landgerichts 85 Plätze für die Öffentlichkeit vorgesehen. Vor dem Gericht warteten Fernsehteams und Fotografen auf die Beteiligten.
Kachelmann hat zum Prozessbeginn sein Verteidigerteam erweitert: Neben dem Kölner Rechtsanwalt Reinhard Birkenstock wird er nun auch von der Heidelberger Strafverteidigerin Andrea Combé vertreten. Das mutmaßliche Opfer, eine Radiomoderatorin, erschien zum Prozessauftakt vor Gericht. Sie wird als Nebenklägerin gleichfalls von einem Anwalt vertreten.Unter großem Medieninteresse hat am Montagmorgen vor dem Landgericht Mannheim der Prozess gegen den Fernsehmoderator Jörg Kachelmann begonnen. (dpa)
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