Hamburg. In den vergangenen Jahren sind bei Flugzeug- Unglücken im Iran Hunderte von Menschen ums Leben gekommen. Da Flugzeug-Ersatzteile unter die US-Sanktionen gegen den Iran fallen, haben militärische und zivile Luftfahrt große Probleme:
01.09.2006: Beim Landen einer Tupolew Tu-154 in der Pilgerstadt Maschad fängt ein Flugzeug Feuer - laut offiziellen Angaben sterben 28 Menschen.
06.12.2005: Beim Absturz eines Militärflugzeugs vom Typ Hercules C-130 über einem Wohngebiet von Teheran sterben 108 Menschen.
19.02.2003: In einem Berggebiet im Südosten des Landes verunglückt eine Militärmaschine des Typs Iljuschin-76. Die Zahl der Todesopfer wird mit 275 angegeben.
23.12.2002: Beim Absturz eines ukrainischen Passagierflugzeugs sterben 44 Menschen. Die neue Turbopromaschine vom Typ Antonow- 140 verunglückte kurz vor der Landung in der Nähe der Stadt Isfahan.
12.02.2002: Im Landeanflug auf Khorramabad im West-Iran zerschellt eine TU-154M der Iran Air Tours. Alle 119 Insassen sterben.
17.05.2001: Auf dem Flug von Teheran nach Gorgan gerät eine Yak- 40 in ein Unwetter, wird von einem Blitz getroffen und stürzt ab. Mindestens 29 Insassen sterben. Unter den Toten sind der iranische Verkehrsminister Rahman Dadman und sieben Parlamentarier.
13.03.1997: Ein Motorschaden führt zum Absturz einer Hercules bei Mesched im Nordosten des Landes. 88 Menschen sterben. (dpa)
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