Streit um Hobbits: Wenige Tage vor dem Start der Filmtrilogie „Der Hobbit“ nach einem Roman von J.R.R. Tolkien haben die Erben des verstorbenen Schriftstellers die Produzenten auf 80 Millionen Dollar (rund 62 Millionen Euro) verklagt. Die digitalen Marketingstrategien wie der Einsatz in Online-Glücksspielen seien „moralisch fragwürdig“, hieß es in der am Dienstag (Ortszeit) in Los Angeles eingereichten Klageschrift, von der eine Kopie der Zeitung „The Hollywood Reporter“ vorlag.
Tolkiens Erben machen geltend, dass die Marketingvereinbarung nur materielle Güter wie Spielfiguren und Kleidung umfasse - jedoch keine elektronischen Rechte. Die Produktion von Online-Spielen sei nicht nur eine Überschreitung der Rechte, sondern habe auch in der großen Tolkien-Fangemeinde Verärgerung ausgelöst und damit „irreparablen Schaden an Tolkiens Erbe und Ruf“ verursacht, schrieb die Familie.
Regisseur Peter Jackson: Nicht nur bei eingefleischten Tolkien-Fans gilt er seit dem immensen Erfolg seiner detailverliebten "Herr der Ringe"-Trilogie als unantastbar.
Foto: dpa
Die Klage richtet sich gegen die US-Produktionsfirma Warner Bros, deren Tochterfirma New Line und Rechteinhaber Saul Zaentz. Warner Bros wollte sich zunächst allerdings nicht zu den Anschuldigungen äußern. Lange Verhandlungen mit den Betroffenen seien ergebnislos geblieben, teilte die Familie mit. Tolkiens Angehörige befürchten demnach, dass der Umfang der Online-Vermarktung mit der neuen Hobbit-Verfilmung noch weiter zunehmen wird.
Die Filmproduzenten haben erst vor wenigen Tagen Ärger mit einigen Tierpflegern bekommen: Sie hatten kritisiert, dass die Film-Tiere unter unwürdigen Bedingungen gehalten würden, mehrere Pferde, Hühner und Schweine seien deshalb verendet.
„Der Hobbit“ wird in drei Teilen verfilmt. Die Geschichte beruht auf dem Buch „Der Kleine Hobbit“ des britischen Schriftstellers John R. R. Tolkien. Es ist die Vorgeschichte zu seinem ebenfalls verfilmten Roman „Der Herr der Ringe“. Der erste Teil der rund 50 Millionen Dollar teuren Produktion, „Eine unerwartete Reise“, soll am 28. November in Wellington Premiere feiern, am 13. Dezember soll der Film in den deutschen Kinos anlaufen. (dapd)
Am Aschermittwoch 2009 wurde Sebastian Gehrmann 30. Alles war vorbei. Jetzt kann er darüber schreiben.
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.
Oscar Pistorius, Paralympics-Star und Sportidol, steht in Südafrika vor Gericht. Er soll seine Freundin Reeva Steenkamp ermordet haben. Wir begleiten den Fall in einem FR-Spezial.
Werben auf dem iPad
Das iPad als Werbeform bietet besonders viele Möglichkeiten. Gerne beraten wir Sie persönlich.