Eine Touristin aus Deutschland ist in Ecuador tödlich verunglückt. Wie das Umweltministerium des südamerikanischen Landes am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, fanden Bergungskräfte die Leiche der 34-Jährigen aus Leipzig im Cotopaxi Nationalpark, 40 Kilometer südlich von der Hauptstadt Quito. Die Urlauberin habe vermutlich versucht, den Rumiñahui-Vulkan zu besteigen und sei dabei etwa 120 Meter tief abgestürzt, sagte ein Feuerwehrmann.
Die Frau wurde seit vergangenem Freitag vermisst. Wie die Behörden mitteilten, war sie entgegen der Vorschriften allein in dem Nationalpark unterwegs gewesen. Die Leiche sei auf Wunsch der deutschen Botschaft nach Quito gebracht worden.
Die Frau hatte Erfahrung im Bergsteigen, sagte Bergführer Jaime Gallardo der Nachrichtenagentur dpa. Mit ihm habe sie ursprünglich am Samstag vor einer Woche auf den 5898 Meter hohen Cotopaxi steigen wollen. Sie sei einen Tag vorher in den Nationalpark gefahren, um sich besser der Höhenluft anzupassen.
Kilauea, Hawaii
Kilauea bedeutet in der Hawaiianischen Sprache so viel wie „spucken“. Und das macht der sogenannte Schichtvulkan auch. Der Kilauea, einer von fünf Vulkanen, die die Insel Hawai bilden, ist seit 1983 dauerhaft aktiv. Im Gegensatz zu anderen Schichtvulkanen ist er allerdings nicht explosiv, sondern spuckt rotglühende Lavaströme, die sich langsam die flachen Hänge herabgießen.
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Foto: Noaa/NSFDer Rumiñahui-Vulkan (4721 m) sei nicht schwer zu erklimmen, erklärte Gallardo. Die Deutsche habe das bereits zweimal getan. Nur seien die Berghänge in Ecuador immer riskant, weil das Gestein sehr leicht abbröckele. Die Frau sei vermutlich von einem Berggrat auf dem wenig besuchten Südhang des Rumiñahui abgerutscht, erklärte der Bergführer, der an der Suche teilgenommen hatte.
Die Behörden hatten die Bergersteigung von Ecuadors 5000ern ohne experte Führer vor einem Monat verboten - nach einem Unfall am Vulkan Illiliza (5248 m), bei dem drei Menschen umgekommen waren. Einer von ihnen war im Nebel ausgerutscht und hatte die beiden mit ihm verseilten Freunde in einen Abgrund gezogen.
Die deutsche Reisende befand sich seit Anfang September in Ecuador, wo sie einen Sprachkurs und ein Praktikum in einer Reiseagentur machte. In einem Reise-Blog führte sie ausführlich Bericht über ihre Ausflüge in die Anden-Gebirge des südamerikanischen Landes. Sie hatte vor, den 12.12. auf einem Gipfel zu verbringen. (dpa)
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