Während Verkehrsminister Ramsauer in Deutschland die Wintervorbereitungen der Deutschen Bahn kritisiert, macht das Wetter der Schifffahrt in Osteuropa schwer zu schaffen. Auf der Donau gibt es selbst für Eisbrecher kein Durchkommen mehr. Das serbische Militär will mit Sprengsätzen der Lage Herr werden.
Die Bahn ist nach Einschätzung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) noch nicht optimal auf den Winter vorbereitet. „Die Bahn hat einfach zu wenig rollendes Material“, sagte Ramsauer der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Versäumnisse der Vergangenheit könnten über Nacht nicht wettgemacht werden. Zwar seien für mehrere Milliarden Euro neue ICE und Regionalzüge bestellt; doch bis diese eingesetzt werden könnten, vergingen noch Jahre, erläuterte der Minister.
Winter verbreitet Chaos
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Statuen im Villa-Borghese-Park in Rom sind mit Schnee bedeckt.
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Eisgebilde vor einem Steg am Bodensee. Deutschland hat die kälteste Nacht dieses Winters erlebt.
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Diese Fähre rammt im Schneesturm in Civitavecchia nordwestlich von Rom einen Hafendamm.
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Eine Frau schaut aus einer vereisten Busfensterscheibe in Kiew.
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Obdachlose bekommen in der Stadtmission in Berlin etwas zum Essen.
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Nach tagelangem Schneefall rufen serbische Gemeinden den Ausnahmezustand aus.
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Serbisches Militär soll helfen
Mindestens vier osteuropäische Länder haben wegen des strengen Frosts und großer Eismengen die Schifffahrt auf der Donau eingestellt. Bulgarien, Kroatien, Rumänien und Serbien hätten die Entscheidung getroffen, weil bis zu 90 Prozent der Wasseroberfläche von Eis bedeckt seien, teilten die jeweiligen Behörden am Mittwoch mit. Das serbische Militär will das Eis auf der Donau und dem Ibar aufsprengen, um Überschwemmungen zu verhindern. An manchen Stellen der Donau ist das Eis bis zu 15 Zentimeter dick. Auch auf deutschen Flüssen und Kanälen machen Eisschollen der Schifffahrt zu schaffen, mehrere Kanäle wurden gesperrt.
Kaputter Eisbrecher in Deutschland
Der anhaltende Frost und das Eis auf der Ostsee fordern auch von den Eisbrechern ersten Tribut. Der eisbrechende Tonnenleger „Ranzow“ liege mit einem Maschinenschaden im Hafen und werde voraussichtlich bis Ende Februar ausfallen, sagte der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Holger Brydda, am Donnerstag der dpa. Wegen der bis zu 20 Zentimeter dicken Eisdecke in den Gewässern um Rügen, Hiddensee und Usedom ist seit Mittwoch auch das 6000 PS starke Mehrzweckschiff „Arkona“ im Einsatz, um Schiffen den Weg in die Häfen zu bahnen. (dapd/dpa)
Was an der Kälte schön ist
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Was an der Kälte schön ist
Der Weihnachtsmann dürfte angesichts dieser Brunnenfigur aus München vor Neid erblassen.
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Märchenwald auf dem Essigberg in Kassel.
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Sieht aus Sesamstraßen-Monster auf Familienausflug mit unerfreulich kaltem Ausgang, sind aber Begrenzungspfähle am Ufer des Neuchatel-Sees in der Schweiz.
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Welche Farbe dieses Auto am Ufer des Genfer Sees hat, kann man nur noch raten.
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Plastikflaschen sollen die zarten Frühlingspflänzchen in der rumänischen Schwarzmeer-Küstenstadt Constanta schützen.
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Die schönsten Gemälde finden sich derzeit an den Fensterscheiben - hier aufgenommen im schwäbischen Kempten.
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Ungewohnte Hindernisse: Eine Gruppe von Afghaninnen stapft über einen verschneiten Friedhof in Kabul.
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Im Früheis zu Berge: die Alpen bei Wallgau.
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Da hat selbst Grau in Grau was: Eisschollen auf der Spree, nahe des Reichstags.
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Bei minus 20 Grad werden auch in Prag die Öfen bis an die Leistungsgrenze angefeuert.
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Heiße Gefühle trotz eisiger Temperaturen - zumindest auf diesem Tümpel in Berlin-Lichtenberg.
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Diese Möwen auf der Elbe bei Dresden müssen erst noch lernen, wie man sich richtig zusammenkuschelt.
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Diese Spaziergänger trotzen dem eisigen Wind auf dem Kahlen Asten bei Winterberg.
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Und was ist das? Genau! Gefrorenes Wasser in einer Reifenspur auf einer Straße in Bamberg, in dem sich Luftblasen gebildet haben.
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Schneemonster, die zweite. Diesmal gesichtet am Ufer des Bodensees in Immenstaad.
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Fremdgekuschelt: Diese Möwe sucht in Stralsund die Nähe der Schwäne.
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So viel Eis für nur einen Läufer: der Decksteiner Weiher in Köln kann offenbar noch das eine oder andere Paar Schlittschuhe vertragen.
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Ordnung muss sein, Kältechaos hin oder her - zumindest am Bahnhof Zoo in Berlin.
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Solch bizarre Eisgebilde finden sich am Rheinufer in Düsseldorf.
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Die strenge Kälte in Europa verursacht nicht nur Leid, sie bringt auch Momente zauberhafter, manchmal bizarrer Schönheit hervor. Zum Beispiel die runden Eisschollen auf der Elbe, hier aufgenommen mit dem Fish-Eye-Objektiv.
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