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10. Oktober 2012

Felix Baumgartner Stratosphäre: Baumgartner-Sprung erneut abgesagt

Gibt nicht auf: Felix Baumgartner.  Foto: dapd

Das Wetter spielt einfach nicht mit: Auch der für Donnerstag geplante Sprung des Extremsportlers Felix Baumgartner aus knapp 37 Kilometern Höhe scheitert am Wetter.

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Schon zum dritten Mal macht das Wetter dem „Furchtlosen Felix“ bei seinem Rekordversuch einen Strich durch die Rechnung. Wegen eines Tiefdruckgebiets mit etwas zu starken Winden sei der für Donnerstag geplante Start von Felix Baumgartner zu riskant, entschied sein Team am Mittwoch. Der nächste mögliche Zeitpunkt sei der Sonntag, teilte das Team über den offiziellen Twitter-Kanal mit.

Der 43-jährige Österreicher Felix Baumgartner möchte über der Wüste des US-Staates New Mexico mit einem Spezialballon aufsteigen, um in fast 37 Kilometern Höhe abzuspringen. Bei seinem lebensgefährlichen Sprung plant er, im freien Fall die Schallmauer zu durchbrechen. Das Gelingen hängt von idealen Wetterverhältnissen ab, am Dienstag wurde ein geplanter Start in letzter Minute abgebrochen.

Nach Angaben des Meteorologen der Mission war die Windgeschwindigkeit bereits am frühen Dienstagmorgen zu stark, um den Rekordsprung zu wagen. Als der Wind anschließend ein wenig nachließ, wurde der Ballon aufgeblasen und Baumgartner ging in die Kapsel. Doch Livebilder vom Befüllen des Ballons zeigten, dass der Wind das dünne Material herumwirbelte, das nun beschädigt sein könnte. Das Team des Extremsportlers teilte mit, einen zweiten Ballon zur Verfügung zu haben.

Sprung ist äußerst gefährlich

Der Ballon soll Baumgartner in knapp drei Stunden mehr als drei Mal so hoch bringen, wie ein Passagierjet in der Regel fliegt. Um ihn herum würde ein Vakuum herrschen, es gibt so gut wie keinen Sauerstoff, der Luftdruck beträgt weniger als ein Prozent im Vergleich zur Erdoberfläche.

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Nach dem Plan soll er nach seinem Sprung innerhalb einer halben Minute in einer Höhe von etwa 30.480 Metern Schallgeschwindigkeit erreichen und danach in der zunehmend dichteren Erdatmosphäre langsamer werden. Der gesamte Sprung dauert voraussichtlich etwa zehn Minuten.
Der Sprung ist äußerst gefährlich: Erblindung, Genickbruch, Blutgerinnsel oder Ohnmacht könnten dabei auftreten und für Baumgartner zu einem tödlichen Ende führen. Der Sponsor Red Bull will das gesamte Abenteuer mit zahlreichen Kameras im Internet übertragen.

Die Organisatoren kündigten mit Blick auf die Möglichkeit eines tragischen Ausgangs der Aktion an, dass die Übertragung mit 20 Sekunden Verzögerung erfolgen würde. Baumgartner hat angekündigt, dass der Sprung aus der Stratosphäre sein letzter sein sollte. (dapd/dpa)

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