Hamburg. Die anhaltende Frostperiode hat dem Norden und Osten Deutschlands neue Kälterekorde beschert. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg fiel das Thermometer in der Nacht nach Angaben von Meteorologen örtlich unter die Marke von minus 20 Grad Celsius.
Besonders frostig war es in Ueckermünde in Goldberg und in Coschen bei Neuzelle mit minus 21 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) und der Wetterdienst Meteo-Group Deutschland mitteilten. Sogar auf Helgoland und auf Sylt war es mit minus fünf beziehungsweise minus acht Grad "ungewöhnlich kalt".
Ein Ende der Frostphase sei nicht in Sicht. Auch in der Nacht zu Mittwoch würden nochmals ähnliche Temperaturen im Norden erwartet, sagte ein DWD-Meteorologe. In der darauffolgenden Nacht entspanne sich die Lage etwas und es sei nicht mehr mit zweistelligen Minusgraden zu rechnen. Der Frost solle aber überwiegend anhalten. Am Donnerstag seien einzig an der Nordsee Werte knapp über null Grad möglich. (ddp)
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