Johannesburg. Afrikas Elend hat ein Ende. Libyens Staatschef Muammar Gaddafi gab nach seiner Wahl zum Präsidenten der Afrikanischen Union (AU) bekannt, dass seinem Lebenstraum jetzt nichts mehr im Weg stehen würde: Möglichst noch während seiner einjährigen Amtszeit möchte der Oberst die bislang 53 Nationen des zersplitterten Kontinents zu den "Vereinigten Staaten von Afrika" (USAf) vereinen - mit einer Regierung, einer Armee und einer Währung.
Für die 900 Millionen Bewohner des Erdteils reicht nach Auffassung des libyschen Alleinherrschers auch eine Partei aus: Denn das System der Vielparteiendemokratie habe Afrika nur Kummer bereitet, sagte er.
Und weil dem Visionär jede Art von Grenze ein Gräuel ist, sollen die USAf auch nicht an den Kontinentalküsten enden: Die karibischen Inseln Haiti, Jamaika und Dominikanische Republik müssten ebenfalls ins großgaddafische Kaiserreich integriert werden, gab der Oberst jetzt während einer Rede in der Hauptstadt Tripolis bekannt. jod
Aktuelle Nachrichten aus der Gesellschaft
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Genau die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.
Werben auf dem iPad
Das iPad als Werbeform bietet besonders viele Möglichkeiten. Gerne beraten wir Sie persönlich.