London. Fallende Pegelstände haben den Menschen in den Hochwassergebieten im Norden Englands in der Nacht zum Samstag eine kurze Atempause verschafft. Allerdings sorgen sich die Bewohner der Grafschaft Cumbria vor neuen Niederschlägen, die für den späteren Tagesverlauf angekündigt sind.
Rettungskräfte durchsuchten unterdessen von den Fluten betroffene Häuser, um sicherzugehen, dass keine Menschen zurückgeblieben sind. Mehr als 1000 Haushalte waren weiter ohne Strom.
Rekord-Regenfälle hatten in der Nacht zum Freitag in Teilen von Nordengland, Schottland und Wales ein Chaos angerichtet. Straßen waren überflutet, Brücken stürzten ein, Bahnverbindungen sowie die Strom- und Gasversorgung waren unterbrochen. Hunderte Menschen mussten aus ihren Wohnungen und Häusern gerettet werden. Ein Polizist kam ums Leben, nachdem eine Brücke am frühen Freitagmorgen unter der Wucht der Fluten zusammengebrochen war.
Über Teilen der Grafschaft Cumbria waren innerhalb von 24 Stunden 314 Milliliter Regen gefallen - ein Rekord für England. Die für Samstag erwarteten Regenfälle werden aber nach Vorhersagen der Meteorologen nicht diese Ausmaße haben. (dpa)
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