Die USA nehmen die Luftbrücke für schwer verletzte Opfer des Erdbebens in Haiti wieder auf. Nach mehreren Tagen Unterbrechung werde die US-Armee wieder Verletzte zur Behandlung in die USA ausfliegen, kündigte Präsidentensprecher Tommy Vietor in Washington an.
US-Medienberichten zufolge waren die Flüge am Mittwoch letzter Woche gestoppt worden, weil die Übernahme der Kosten für die Behandlung der ausgeflogenen Patienten nicht geklärt war. Der Gouverneur des US-Bundesstaates Florida, Charlie Crist, hatte die Regierung in Washington dringend um eine Kostenbeteiligung gebeten. Christ hatte zudem zusätzliches Personal und Evakuierungsflüge auch in andere Staaten der USA gefordert.
Präsidentensprecher Tommy Vietor sagte, die US-Behörden hätten sich bestätigen lassen, dass in den USA und anderen Ländern weitere Kapazitäten zur Versorgung der Schwerverletzten zur Verfügung stünden. (afp/dpa)
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