Die türkische Metropole Istanbul ist am Dienstag, den 7. Juli beim Brand eines Büro- und Wohnhochhauses knapp einer Katastrophe entgangen. Die Feuerwehr konnte den Brand an der Außenfassade des 152 Meter hohen „Polat Tower“ im Stadtteil Fulya im europäischen Teil Istanbuls gegen Mittag unter Kontrolle bringen. Ursache für das Feuer war nach bisherigen Vermutungen eine Panne in der Klimaanlage des Hochhauses.
Im „Polat Tower“ arbeiten normalerweise rund 1.500 Menschen. Bewohner berichteten türkischen Nachrichtensendern zufolge, nach einem Feueralarm am Morgen sei das Gebäude rasch evakuiert worden. Hunderte Menschen wurden aus dem 42-stöckigen Hochhaus in Sicherheit gebracht. Auch eine Tankstelle in der Nähe wurde vorsorglich geräumt. Der zuständige Stadtteilbürgermeister Mustafa Sarigül sagte, die Sprinkleranlage habe offenbar verhindert, dass das Feuer von der Fassade auf das Innere des Gebäudes übergreifen konnte. „Wenn sich der Brand nach innen ausgebreitet hätte, hätten wir möglicherweise vor einer sehr großen Katastrophe gestanden.“
Der Istanbuler Gouverneur Hüseyin Avni Mutlu sagte, eine Störung in der Klimaanlage habe offenbar einen Funkenflug ausgelöst, der Teile der Gebäude-Isolation in Brand gesetzt habe. Der Rauch des brennenden Hochhauses war noch aus mehreren Kilometern Entfernung vom asiatischen Teil Istanbuls aus zu sehen. Brennende Fassadenteile fielen von dem Hochhaus herab und erschwerten die Arbeit der Feuerwehr. Dennoch konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. (AFP)
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