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23. August 2014

Island Vulkan Bardarbunga: Alarmstufe Rot für die Luftfahrt

Die Umgebung rund um den Vulkan Bardarbunga wurde weiträumig abgesperrt.  Foto: REUTERS

Lava aus dem Gletschervulkan Bardarbunga: In Island spitzt sich die Lage zu. Die Behörden haben aufgrund einer Eruption am größten Vulkan Islands Alarmstufe Rot ausgerufen. Sollte der Vulkan Bardarbunga ausbrechen, könnte das Folgen für den Flugverkehr in Europa haben.

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Reykjavik –  

Im europäischen Flugverkehr drohen erneut Beeinträchtigungen durch einen Vulkanausbruch in Island. Nach einem geringen Lava-Austritt aus dem unter einem Gletscher liegenden Vulkan Bardarbunga gilt seit Samstag die höchste Alarmstufe für die Luftfahrt. Nach Angaben der Wetterbehörde bedeutet dies, dass ein Ausbruch bereits im Gange ist oder unmittelbar bevorsteht. Ferner zeigt die Alarmstufe Rot an, dass eine deutlicher Ausstoß von Asche wahrscheinlich ist. Experten zufolge kann Vulkanasche in Flugzeugtriebwerken großen Schaden anrichten und sogar zum Ausfall der Turbinen führen.

"Es gab eine intensive Erdbebenaktivität in dem Vulkan", sagte die Behördenvertreterin Kristin Jonsdottir. "Wir können nicht ausschließen, dass dies ein großer Ausbruch sein könnte." Wegen der erhöhten seismischen Aktivität ist die Region um den Vulkan bereits evakuiert worden.

Die europäische Flugsicherung Eurocontrol teilte mit, sobald es zu einem Ausbruch komme, werde das Beratungszentrum für Vulkanasche in London Vorhersagen über die Aschekonzentration in der Atmosphäre machen. Daraufhin dürften die Behörden für die zivile Luftfahrt Hinweise herausgeben. Eine Änderung von Flugplänen und -routen läge Eurocontrol zufolge aber in der Verantwortung der Fluggesellschaften.

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Vor vier Jahren sperrten Behörden nach einem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull weite Teile des europäischen Luftraums für sechs Tage. Mehr als zehn Millionen Flugpassagiere waren damals betroffen. Der Schaden betrug 1,7 Milliarden Dollar. (dpa)

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