Paris. Wegen klirrender Kälte in Frankreich hat die Bahngesellschaft Eurostar die Hälfte ihrer Züge zwischen Paris und London am Freitag gestrichen. Aus den Fahrplänen nahm das Unternehmen die Züge am Morgen und am Abend, wo es am kältesten ist, wie Eurostar am Freitag mitteilte.
Angesichts von Temperaturen "zwischen minus neun und minus 15 Grad" werde der Verkehr "bis Sonntag eingeschränkt" bleiben. Eurostar empfahl Reisenden deshalb erneut, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten.
Am Donnerstag war zum zweiten Mal binnen drei Wochen ein Eurostar-Zug im Tunnel unter dem Ärmelkanal steckengeblieben. Laut der französischen Staatsbahn SNCF war anders als vor Weihnachten nicht in Lüftungsschächte der Loks eingedrungener Schnee schuld, sondern ein Signalproblem. Der aus Belgien kommende Zug hatte sich demnach nicht automatisch auf britische Signale umgestellt, was einen Nothalt im Tunnel ausgelöst habe. (afp)
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