Willi heißt mit vollständigem Namen Helmar Willi Weitzel, ist 36 Jahre alt und wohnt in München. Seine Uroma, seine Großeltern und seine Eltern führten ein Lebensmittelgeschäft, Willi Weitzel hatte andere Pläne. Er studierte und wurde zum Hauptschullehrer ausgebildet. Journalismus fand er spannender, so landete er beim Bayerischen Rundfunk, für den er zunächst Kinderfunk machte. Seit November 2001 ist er Reporter für "Willi wills wissen".
In seinen Fernsehfilmen stellt er gerne die großen Fragen der Welt, er wollte beispielsweise von einem Bestatter wissen, ob man sich vor dem Tod fürchten muss. Für die Mischung aus Neugierde und einfühlsamem Fragestil ist die Sendung mit mehreren Fernsehpreisen ausgezeichnet worden.
Für den Film "Wunder dieser Welt", der ab heute in den Kinos läuft, hat Weitzel eine Weltreise unternommen, begleitet wurde er von dem renommierten Dokumentarfilmer Wolfgang Thaler. Willi Weitzel streichelt in dem Film schwergewichtige Eisbären, flieht vor hungrigen Krokodilen, er verliert sich in den Menschenmassen der japanischen Megastadt Tokio und durchquert auf dem Motorrad die größte und einsamste Wüste der Welt.
Viele Fragen werden ihm während der Abenteuerreise von Experten beantwortet, doch es gibt auch eine, die aus seiner Sicht nach wie vor völlig ungeklärt ist. "Wenn man alle Sandkörner dieser Welt zusammen nimmt, hat man immer noch weniger Sand, als es Sterne im Universum gibt. Darüber habe ich mich in der Wüste gewundert", sagt Weitzel. Nach stundenlangem Nachdenken kam Weitzel zu der einfachen Erkenntnis: "Um das wirklich zu begreifen, ist mein Kopf zu klein." (ahii/jö)
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