Ein Lehrer einer Lübecker Waldorfschule soll seine Schüler Schwarzpulver herstellen und damit Rohrbomben bauen lassen haben. Die Sprengsätze ließ er anschließend offenbar von den Fünftklässlern zünden, wie die Lübecker Nachrichten berichten. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Die Lübecker Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen.
Die Schulleitung bestätigte dies, machte zum Sachverhalt aber keine Angaben. „Die betroffene Lehrkraft genießt weiterhin das Vertrauen des Vorstandes, der Schulführungskonferenz und der Elternschaft“, sagte der Geschäftsführer des Vereins zur Förderung der Waldorfpädagogik Lübeck, Hans Peter Scherer, der Zeitung.
(dapd)
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