Mexiko-Stadt. Ein Erdbeben der Stärke 5,7 hat am Freitag Millionen Bewohner der mexikanischen Hauptstadt Mexiko-Stadt und des Umlandes erschreckt. Tausende Menschen verließen fluchtartig ihre Häuser. Auch Telefonverbindungen waren ebenso wie der U-Bahnverkehr kurzfristig unterbrochen.
Über mögliche Opfer oder größere Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur wurde jedoch zunächst nichts bekannt. "Es sind bereits alle wichtigen Einrichtungen wie Krankenhäuser, die Metro, die Wasserversorgung sowie andere wichtige Gebäude untersucht worden, und es hat zum Glück keine größeren Schäden gegeben", sagte Bürgermeister Marcelo Ebrard.
Das Epizentrum des Bebens, dessen Stärke von der nationalen Erdbebenwarte zunächst mit 5,9 angegeben worden war, befand sich 170 Kilometer südlich von der Hauptstadt. Der Großraum von Mexiko-Stadt mit mehr als 19 Millionen Einwohnern liegt in einer Region, in der es immer wieder zu Erdbeben kommt. 1985 wurde die Stadt von einem Beben der Stärke 8,1 heimgesucht. Damals starben mehr als 10.000 Menschen. (dpa)
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