Mexiko Stadt. Einen 6,64 Meter langen Riesenhai (Cetorhinus maximus) haben Fischer vor der Nordwestküste Mexikos gefangen. Der ungewollte "Beifang" wurde am Samstag an Land gezogen, berichteten Augenzeugen.
Er geriet in die Maschen eines durch tiefes Gewässer gezogenen Netzes. Die harmlosen Planktonfresser haben auf der Roten Liste der bedrohten Arten den Status "verletzlich", ihre Zahl ist rückläufig.
Die Tiere geraten immer wieder in Fischernetze. Nach dem Walhai ist der Riesenhai der zweitgrößte Fisch in den Weltmeeren. Beide Arten sind gefährdet, weil sie sehr langsam wachsen und die Geschlechtsreife erst sehr spät erreichen. Hinzu kommt eine geringe Fortpflanzungsrate. Verluste können daher nur schwer ausgeglichen werden. (dpa)
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