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18. Dezember 2012

Nach Amoklauf an US-Grundschule: Newtown beerdigt die ersten Opfer

Viele Trauernde sind zur Beisetzung der beiden sechsjährigen Jungen gekommmen.  Foto: dapd

Begleitet von hunderten Trauernden werden die ersten zwei Opfer des Schulmassakers von Newtown beerdigt - zwei sechsjährige Jungen. Für die Menschen in Newtown beginnt damit eine entsetzliche Woche: Weitere Opfer sollen diese Woche beigesetzt werden.

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Begleitet von hunderten Trauernden werden die ersten zwei Opfer des Schulmassakers von Newtown beerdigt - zwei sechsjährige Jungen. Für die Menschen in Newtown beginnt damit eine entsetzliche Woche: Weitere Opfer sollen diese Woche beigesetzt werden.

Newtown –  

In Newtown im US-Bundesstaat Connecticut beginnt nach dem Massaker an der Sandy-Hook-Grundschule die Trauerarbeit. Am Montag sind die ersten Opfer des Amoklaufs vergangenen Freitag beerdigt worden - zwei sechsjährige Jungen. Trauergäste folgten den Toten. Viele Menschen legten Blumen, Stofftiere und Ballons vor die Grabstätten. Kameras waren nicht zugelassen. „Wenn man diese kleinen Särge sieht, bricht es einem das Herz“, sagte der Gouverneur von Connecticut, Dan Malloy.

Weitere Opfer sollen diese Woche beigesetzt werden.

20 Kinder im Alter von sechs bis sieben Jahren und sechs Erwachsene waren am Freitag bei dem Amoklauf des 20-Jährigen Adam Lanza ums Leben gekommen, der in der Grundschule um sich geschossen hatte. Zuvor hatte er seine Mutter getötet, nach der Bluttat nahm sich Lanza selbst das Leben.

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Die Ermittlungen der Behörden gehen nur langsam voran. Nach wie vor liegt das Motiv des Täters zumindest für die Öffentlichkeit völlig im Dunklen. Polizeioffizier Paul Vance versprach aber am Montag erneut lücklenlose Aufklärung des Verbrechens, das sich bereits am Freitag ereignete.
Das „Wall Street Journal“ berichtete, Lanza habe vor seiner Tat zu Hause einen Computer zerstört. Dies könne die Ermittlungen der Polizei erschweren, hieß es. Experten versuchten, die Dateien auf dem Computer zu retten. Fals dies gelinge, könne man etwa verfolgen, welche Internetseiten Lanza besucht habe. Dies können zu wichtigen Erkenntnissen auch über das Verbrechen führen, hieß es. (dpa)

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