Lima. Die meisten der fast 2000 überwiegend ausländischen Touristen, die wegen Hochwassers bei der alten Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru festsitzen, warteten weiter auf ihre Evakuierung.
Die Behörden begannen zwar, erste Urlauber per Hubschrauber auszufliegen, aber die meisten der Menschen saßen weiter in Machu Picchu-Dorf unterhalb der Touristenattraktion in den Anden fest. Bei der Rettungsaktion haben nach Angaben der Behörden Kinder und ältere Menschen Vorrang.
Die Zahl der einheimischen Toten durch Hochwasser und Erdrutsche stieg unterdessen nach offiziellen Angaben auf sechs.
Die Bahnlinie, die nach Machu Picchu führt, war am Sonntag durch Erdrutsche blockiert worden. Die Touristen seien in Hotels und Pensionen untergebracht oder hielten sich im Bahnhof von Machu Picchu auf. Einige hätten wegen der begrenzten Bettenzahl auch in Zelten übernachtet. Die Lebensmittelvorräte in dem Ort reichten für Urlauber und Einwohner noch drei bis vier Tage.
Auch die Verkehrsflüge zwischen Cusco und der peruanischen Hauptstadt Lima wurden gestrichen. In Cusco selbst fiel in 40 Prozent der Gebäude die Versorgung mit Trinkwasser aus. Den Überschwemmungen waren die schwersten Regenfälle in der Region seit 15 Jahren vorangegangen. Über die Andenregion Cusco wurde für 60 Tage der Notstand verhängt. (dpa/afp)
Schräge Kandidaten, internationale Musik: Das ist der Eurovision Song Contest in Baku. Wegen der politischen Zustände in Aserbaidschan wird er dieses Jahr heftiger Kritik begleitet. Mehr dazu im Spezial.
Aktuelle Nachrichten aus der Gesellschaft
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.
Werben auf dem iPad
Das iPad als Werbeform bietet besonders viele Möglichkeiten. Gerne beraten wir Sie persönlich.