Er ist erst seit wenigen Stunden auf Twitter und hat doch schon eine fünfstellige Anzahl an Followern: der Papst twittert künftig unter dem Namen @Pontifex. Der Vatikan hat für Papst Benedikt XVI. gleich acht Twitter-Accounts eingerichtet, auf denen ab dem 12. Dezember in unterschiedlichen Sprachen getwittert werden soll – neben Deutsch auch auf Italienisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch und Arabisch.
Der Papst will über die Twitter-Accounts unter anderem Fragen beantworten, die unter dem Hashtag #AskPontifex gestellt werden können. „Die Präsenz des Papstes bei Twitter ist ein konkreter Ausdruck seiner Überzeugung, dass die Kirche auf der digitalen Bühne präsent sein muss“, hieß es in der Vatikan-Mitteilung.
Auf den ersten Blick erscheint Twitter vielen Neulingen zunächst unübersichtlich und überflüssig. Der Dienst wird oft abgetan als der Ort, an dem Fremde einander mitteilen, was sie zum Frühstück gegessen haben. Doch die Grundidee von Twitter funktioniert anders. Wir zeigen, worauf es ankommt.
Foto: dpa-tmnIm ersten päpstlichen Tweet wird es um Fragen des Glaubens gehen, teilte der Medienberater des vatikanischen Staatssekretariats, Greg Burke, mit. „Alle Tweets des Papstes sind die Worte des Papstes“, erklärte er zu den von Benedikt selbst verfassten spirituellen Twitter-Botschaften. Der Papst werde twittern, so oft er möchte.
Ein anderer Religionsführer macht schon seit über zwei Jahren vor, wie man Twitter nutzt: der Dalai Lama hat seinen ersten Tweet am 22. Februar 2010 abgeschickt und hat mittlerweile gut 5,6 Millionen Follower. Aber auch für den Papst ist Twitter nicht ganz neu: im Juni 2011 verschickte er zum Start einer neuen Website des Vatikans einen Tweet. (mit afp, dpa)
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