"Es ist möglich, dass dies noch bis Ende des Jahres geschieht", sagte Lombardi der Nachrichtenagentur dpa - und meinte damit die Freischaltung eines Twitter-Kontos für Benedikt XVI. Dann werde es auch eine offizielle Präsentation dazu geben.
Dabei ist der Papst ja fast schon ein alter Hase in Sachen Twitter: Seinen ersten Tweet setzte das Kirchenoberhaupt schon im Juni vergangenen Jahres ab. Damals gab er über den Twitter-Account von Radio Vatikan den Start eines neuen Nachrichtenportals der katholischen Kirche bekannt und fügte auf Englisch hinzu: „Gelobt sei unser Herr Jesus Christus! Mit meinen Gebeten und Segenswünschen, Benedictus XVI“.
Die Einrichtung eines Twitter-Accounts ist Teil einer neuen Netz-Strategie des Vatikans, der seine Web-Präsenz in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgeweitet hat. Der vatikanische Kanal im Videoportal YouTube wird von mehr als 35.000 Nutzern abonniert.
Die Nachricht von den päpstlichen Twitter-Plänen fand in dem Internet-Dienst eine rege Resonanz. Ein Nutzer bezeichnete den traditionellen Segen für die Stadt und den Erdkreis im Twitter-Slang schon als „Twurbi et Tworbi“. (dpa)
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