Lima. Beim Einsturz einer Hängebrücke in den peruanischen Anden sind mindestens sieben Schulkinder getötet und 53 weitere verletzt worden. Die 40 Meter lange Hängebrücke habe in etwa 100 Metern Höhe eine Schlucht nahe der Ortschaft Coracora rund 600 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Lima überspannt, sagte der örtliche Bürgermeister einem Radiosender.
Als die Kinder am Montag auf dem Weg zur Schule über die Brücke gingen, sei sie in zwei Teile gerissen. Viele Kinder seien in die Schlucht gestürzt und ihre Rettung sei sehr schwierig. Angeforderte Hubschrauber hätten wegen schlechten Wetters nicht eingesetzt werden können.
In den peruanischen Anden gibt es zur Verbindung der Ortschaften zahlreiche Hängebrücken. Häufig sind dabei Stahltrossen mit einem Zement-Fundament an den Felsen verbunden.
Für die jetzt gerissene Brücke waren nach Angaben des örtlichen Bürgermeisters Reparaturarbeiten vorgesehen. Sie brach jedoch zusammen, bevor die Arbeiten begannen. (rtr)
Schräge Kandidaten, internationale Musik: Das ist der Eurovision Song Contest in Baku. Wegen der politischen Zustände in Aserbaidschan wird er dieses Jahr heftiger Kritik begleitet. Mehr dazu im Spezial.
Aktuelle Nachrichten aus der Gesellschaft
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.
Werben auf dem iPad
Das iPad als Werbeform bietet besonders viele Möglichkeiten. Gerne beraten wir Sie persönlich.