Aktuell: Terror | US-Wahl | Flüchtlinge in Deutschland und Europa | Zuwanderung Rhein-Main
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Panorama
Aktuelle Nachrichten aus der Gesellschaft

18. Februar 2013

Pistorius: Reeva Steenkamps letzte Worte

Ein letzter Abschiedsgruß im Fernsehen: Der staatliche TV-Sender SABC gedachte Reeva Steenkamp am Wochenende mit dieser Todesanzeige.  Foto: ap/Denis Farrell

Ein südafrikanischer Fernsehsender zeigt Video und Show der toten Freundin von Oscar Pistorius. Im Haus des mordverdächtigen Paralympics-Stars wird ein blutverschmierter Kricketschläger gefunden.

Drucken per Mail

Die südafrikanische Polizei hat angeblich im Haus des mordverdächtigen Paralympics-Stars Oscar Pistorius einen blutverschmierten Kricketschläger gefunden. Das meldete am Sonntag die Zeitung City Press und berief sich dabei auf Ermittlerkreise. Offiziell halten sich die Behörden weiterhin zurück mit öffentlichen Erklärungen und so sickerte auch nur durch, dass die getötete Freundin des Athleten, Reeva Steenkamp, schwere Kopfverletzungen gehabt habe. Bisher hatten die Ermittler nur von Schussverletzungen gesprochen.

Aus Vernehmungsprotokollen erfuhren die Medien auch weitere Details. So soll sich Steenkamp schon ab dem frühen Abend im Haus von Pistorius befunden haben und gemeinsam mit ihm zu Bett gegangen sein. Der erste Schuss sei im Schlafzimmer gefallen, dann erst sei Steenkamp ins Bad geflohen. Pistorius habe durch die verschlossene Tür weitere Schüsse abgefeuert. Wenig später soll er dann Nachbarin gerufen haben. Als sie die Tür zum Haus öffnete, sah sie, wie Pistorius seine Freundin die Treppe hinuntertrug, das Kleid war blutgetränkt.

Beide hätten versucht, die starken Blutungen der Freundin zu stoppen, soll die Frau, die nicht namentlich genannt wurde, gesagt haben. Fest steht jedenfalls, dass Pistorius sich weiter in Pretoria in Haft befindet. Am Dienstag wird ein Gericht über die Mordanklage und eine mögliche Freilassung auf Kaution befinden.

Der südafrikanische Fernsehsender SABC machte am Wochenende seine Ankündigung wahr und strahlte eine Variante von „Ich bin ein Star – holt mich raus“ aus. In der Folge der Realityshow war die lachende, fröhliche Moderatorin Reeva Steenkamp zu sehen, die im Bikini Luftküsse am Strand verteilt und im Meer schwimmt. Der staatliche Fernsehsender hatte vor der Ausstrahlung Bilder mit einer Rose und einer brennenden Kerze gezeigt. Untertitel: „Reeva Steenkamp 19. August 1983 – 14. Februar 2013“. Veröffentlicht wurde auch ein Video, das für den geplanten Abschied Steenkamps aus der Fernsehstaffel produziert worden war. Darin spricht sie darüber, wie wichtig es sei, einen bleibenden Eindruck im Leben zu hinterlassen. „Die Art, wie man geht und seinen Abschied nimmt, ist so wichtig“, sagte Steenkamp. „Entweder hat man auf positive oder auf negative Weise einen Eindruck hinterlassen.“

Zu Ehren von Steenkamp soll am Dienstag ein Gedenkgottesdienst in Port Elisabeth stattfinden. Sie werde später lediglich in Anwesenheit der Familie begraben, hieß es. (dpa, AFP)

[ Wie wollen wir wohnen? Die neue FR-Serie - jetzt digital oder gedruckt vier Wochen lang ab 19,50 Euro lesen. Hier geht’s zur Bestellung. ]

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Aktuelle Nachrichten aus der Gesellschaft.

Kalenderblatt 2016: 2. Mai

Tag für Tag finden Sie an dieser Stelle einen Rückblick auf Ereignisse, Anekdoten, Geburts- oder Sterbetage, die mit diesem Datum verbunden sind. Foto: dpa

Das aktuelle Kalenderblatt für den 2. Mai 2016: Mehr...

Globetrotter weltweit

Welche Nation nicht ohne eigenes Handtuch verreist

Nur mit eigenem Handtuch an den Hotelpool? Für viele Chinesen ein Muss im Urlaub.

Für die einen ist es das Handtuch, für die anderen die Fotokamera: Jeder Mensch legt im Urlaub auf ganz bestimmte Ding wert. Oftmals hängt das auch von der Kultur ab. Eine neue Umfrage hat ermittelt, wie die Welt 2016 verreisen will. Mehr...

Videonachrichten Panorama

Anzeige

Videonachrichten Leute