Mexiko-Stadt. Etwa 100 Mexikaner, die in China von den dortigen Behörden wegen der Schweinegrippe vorsorglich isoliert worden waren, sind in ihre Heimat zurückgekehrt. Sie wurden von der First Lady des nordamerikanischen Landes, Margarita Zavala de Calderón, am Flughafen der Hauptstadt empfangen. Am Dienstag hatte ein von der Regierung in Peking gesandtes Flugzeug 90 Chinesen aus Mexiko ausgeflogen, um sie nach China zurückzubringen.
Mexikos Präsident Felipe Calderón hatte gegen die diskriminierende Behandlungen von Mexikanern in mehreren Ländern der Welt scharf protestiert und sich unter anderem an die Vereinten Nationen gewandt. Die Mexikaner in China waren unter Quarantäne gestellt worden, obwohl keiner von ihnen infiziert war.
Unterdessen wurden am Mittwoch in Mexiko landesweit die archäologischen Stätten wieder geöffnet. In Yucatán wurden die Maßnahmen nach den Worten des deutschen Honorarkonsuls für den Bundesstaat Quintana Roo, Rudolf Bittorf, positiv aufgenommen. In Cancún und an der Maya-Küste an der Karibik halten sich diesen Angaben zufolge noch mehr als 2000 Gäste aus Deutschland auf.
Zuvor hatte die Regierung bereits mitgeteilt, dass im Zuge der Normalisierung des öffentlichen Lebens schrittweise der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden solle. In Mexiko-Stadt wurden am Mittwoch auch die Restaurants wieder geöffnet, die zu Beginn der vergangenen Woche ihren Betrieb hatten einstellen müssen. (dpa)
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