Hengersberg. Einen Lastwagen mit 16 Tonnen Sprengstoff an Bord haben Zoll und Polizei auf der A 3 bei Hengersberg (Bayern) aus dem Verkehr gezogen. Die Paletten mit dem für Schweden gedachten Explosivstoff waren nicht ausreichend gegen ein Verrutschen gesichert. Zudem bestand Gefahr einer Zündung, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
Die Stromkabel der seitlichen Begrenzungsleuchten des rumänischen Fahrzeugs waren nicht ausreichend isoliert und der Draht zu einem Batterietrennschalter am Hänger nur notdürftig mit den Fingern zusammengedreht. Die Polizei sprach von einer "rollenden Bombe".
Ob mit Bahn oder Auto, Fahrrad oder zu Fuß - Pendler leiden morgen für morgen geduldig. Bisher. Nun reden sie. Im FR-Pendlerblog.
Die beiden rumänischen Fahrer kannten sich zwar nach Einschätzung der Ermittler gut mit Sprengstoff aus, konnten aber nicht die nötigen persönlichen Befähigungsnachweise zum Umgang mit dem hoch brisanten Transportgut vorlegen. Bei dem Sprengstoff handelte es sich um einen Typ, der im Bergbau verwendet wird.
Nach der Entdeckung am Dienstag bei einer Fahrzeugkontrolle wurde die Ladung in einen geeigneten Lastwagen verfrachtet. Neben den Hauptmängeln entdeckten die Prüfer auch noch eine kaputte Bremsscheibe, eine nicht vorschriftsmäßige Feuerlöschausrüstung und zu wenige Spannbaken für die Ladefläche. Der Lkw befand sich auf der Fahrt von Rumänien nach Skandinavien. (ddp)
Schräge Kandidaten, internationale Musik: Das ist der Eurovision Song Contest in Baku. Wegen der politischen Zustände in Aserbaidschan wird er dieses Jahr heftiger Kritik begleitet. Mehr dazu im Spezial.
Aktuelle Nachrichten aus der Gesellschaft
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.
Werben auf dem iPad
Das iPad als Werbeform bietet besonders viele Möglichkeiten. Gerne beraten wir Sie persönlich.