Eine Gruppe von australischen Infektionsmedizinern hat gezeigt, dass das Tragen von Atemmasken ein Infektionsrisiko deutlich verringern kann (Emerging Infectious Diseases 2009, Band 15, S. 233-241).
Die Forscher beobachteten 286 Eltern, deren Kinder an einer Atemwegsinfektion durch virale Erreger erkrankt waren und zu Hause gepflegt wurden, über einen Zeitraum von zwei Wochen auf akute Krankheitszeichen.
Das Ergebnis der Studie war einerseits ernüchternd, weil weniger als die Hälfte der Eltern den Atemschutz regelmäßig getragen hatte. Entweder weil sie die Maske als störend empfanden oder sie in der alltäglichen Hektik schlicht vergessen hatten. Vor allem Raucher verzichteten auf den Schutz.
Bei Eltern, die ihre Gesichtsmaske konsequent den ganzen Tag getragen hatten, reduzierte sich das Risiko einer Atemwegsinfektion allerdings um rund 80 Prozent. Die Wissenschaftler schlussfolgern, dass das Tragen einer Atemmaske die Ausbreitung viraler Erreger eindämmen kann, wenn es konsequent gemacht wird.
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