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04. November 2012

Tasmanien: Wale und Delfine sterben in Massen

Immer wieder stranden Wale in großen Gruppen - wie hier im Oktober 2012 auf den indischen Andamanen.Foto: afp

Auf der Insel Tasmanien in Australien stranden mehr als 90 Wale und Delfine, die meisten kommen um. Tierschützer bemühen sich, wenigstens einige wenige der Meeressäuger zu retten.

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Auf der Insel Tasmanien vor Australien sind am Wochenende mehr als 90 Wale und Delfine gestrandet. Als Fischer die Tiere am Samstag entdeckten, waren bereits 80 Meeressäuger verendet. Freiwillige Helfer hofften am Sonntag, wenigstens zwei Wale und sechs Delfine retten zu können, wie lokale Medien berichteten. Die Tiere sollten bei Flut wieder in tieferes Wasser bugsiert werden. Unter den gestrandeten Tieren waren etwa 70 Grindwale und 20 Große Tümmler.

Häufig bleiben solche Rettungsaktionen allerdings erfolglos, denn oft kehren die Tiere zurück und stranden erneut. Warum Wale und Delfine massenhaft in seichtes Wasser geraten, können Wissenschaftler bis heute nicht sicher erklären. Forscher untersuchen unter anderem, ob der vom Menschen verursachte Lärm in den Meeren eine Ursache ist. Delfine und Wale orientieren sich unter Wasser mit einem empfindlichen Sonar, das von hohem Schalldruck technischer Geräte unter Wasser gestört werden könnte.

„Die Menschen, die so etwas mitansehen, sind oft ganz verzweifelt“, sagte Shelley Davison, Sprecherin der tasmanischen Natur- und Wildschutzbehörde, dem Rundfunksender ABC. „Es ist eine emotionale Angelegenheit, wenn sich so viele Wale an den Strand werfen.“ Davison kündigte an, einige der toten Tiere näher untersuchen zu wollen. So könnte vielleicht die Ursache geklärt werden. (dpa)

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