Wenige Tage nach einer Serie von Tornados mit zwölf Toten haben erneut schwere Wirbelstürme die USA heimgesucht. Diesmal waren vor allem die Südstaaten Alabama, Kentucky und Tennessee betroffen. Wie der TV-Sender CNN berichtete, hinterließen die Stürme am Freitag bei Chattanooga (Tennessee) eine rund eine Meile (1,6 Kilometer) große Schneise der Verwüstung. Dutzende Häuser seien zerstört worden. Es gebe mehrere Verletzte. Im US-Staat Indiana seien mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, bestätigte ein Sprecher der Heimatschutzbehörde in dem Staat.
Insgesamt 17 Wirbelstürme registrierte der Nationale Wetterdienst in den Bundesstaaten Alabama, Tennessee und Illinois bis zum Freitagnachmittag. Tornado-Warnungen galten bis zum Abend für Indiana, Kentucky, Ohio, Illinois und Missouri.
Meteorologen sprechen von einer gewaltigen Unwetterfront. Zwei Twister hätten im Nordosten Alabamas zugeschlagen, dort seien unter anderem ein Gefängnis sowie eine Schule getroffen worden. Erst kürzlich waren bis zu 20 Tornados über mehrere Bundesstaaten im Mittleren Westen der USA hinweggefegt. Mindestens zwölf Menschen starben, Hunderte wurden verletzt, Tausende obdachlos. Die Stürme wüteten vor allem in Illinois und Missouri. (dpa/dapd/afp)
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