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Aktuelle Nachrichten aus der Gesellschaft

01. Januar 2016

Unfälle an Silvester: Tote und Verletzte an Silvester

Feuerwerkskörper haben auch in diesem Jahr für viele Verletzungen gesorgt.  Foto: dpa

Die Silvesterfeiern in Deutschland haben wieder Tote und Verletzte gefordert. In Berlin stürzen zwei Menschen vor U-Bahnen. In Salzgitter wird eine Frau lebensgefährlich durch eine Silvesterrakete verletzt. Im Ruhrgebiet erleiden 29 Gäste bei einer Party zum Teil schwere Verletzungen.

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In der Silvesternacht sind in Deutschland wieder Menschen zu Schaden gekommen. In Berlin werden zwei Menschen von U-Bahnen überrollt. Ein Frau erleidet in Salzgitter lebensgefährliche Verletzungen, als sie von einer Silvesterrakete getroffen wird, und bei einer Silvesterparty im Ruhrgebiet stürzt eine Feuerwerksbatterie um. 15 Menschen werden dabei verletzt.

Trauriges Ende der Silvesternacht in Berlin: Zwei Menschen sind in Berlin von U-Bahnen überrollt worden und ums Leben gekommen. Einer der beiden war ein stark betrunkener 20-Jähriger, wie die Polizei mitteilte. Die Identität des anderen Opfers war zunächst unbekannt. 50 Menschen kamen zudem nach Angaben einer Sprecherin ab Mitternacht ins Unfallkrankenhaus in Berlin-Marzahn. Die meisten von ihnen hatten sich mit Sprengkörpern verletzt: Drei Patienten erlitten durch explodierende Böller Gesichtsverletzungen, in sieben Fällen mussten Handchirurgen eingreifen. Ein zwölfjähriger Junge verlor mehrere Finger.

Eine 60-jährige Frau ist im niedersächsischen Salzgitter von einer Silvesterrakete auf der Straße lebensgefährlich verletzt worden. Sie erlitt einen massiven Blutverlust, nachdem sie von der Rakete getroffen worden war, sagte ein Polizeisprecher am Freitag in Salzgitter. Die Frau wollte kurz nach Mitternacht einer Nachbarin Neujahrswünsche überbringen, als sie getroffen wurde. Wer den fehlgeleiteten Feuerwerkskörper abschoss, ist noch unklar. Es gebe aber Zeugen, die nun befragt werden sollen, sagte der Polizeisprecher.

Bei einer Silvesterparty in einem Landhotel am Nordrand des Ruhrgebiets sind 29 Menschen verletzt worden, 15 von ihnen schwer. Eine Feuerwerksbatterie war umgestürzt um und feuerte in eine Menschenmenge, wie ein Polizeisprecher sagte. Mehrere schwer verletzte Gäste wurden ins Krankenhaus gebracht. Bei der Feier in dem Landhotel in Datteln hatten sich rund 350 Menschen versammelt. Einer 24-jährigen Hotelangestellten musste wegen der schweren Verletzung ein Fuß amputiert werden.

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Neben dem vom Veranstalter geplanten Feuerwerk hätten auch Gäste Feuerwerksbatterien mitgebracht - eine davon sei nach der Zündung umgefallen und habe die Verletzungen verursacht. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. (dpa)

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