Wellington/Florida. Der rätselhafte Tod von 21 Polo-Pferden hat in Florida große Bestürzung ausgelöst und die Behörden zu Ermittlungen veranlasst. Die Tiere starben hintereinander von Sonntag bis Montag bei der Vorbereitung auf die US Open Polo Championships in Wellington. Eine Erklärung für die Tiertragödie gibt es bisher nicht.
Möglicherweise sind die aus Venezuela stammenden Pferde vergiftet worden. Eine Obduktion durch das Amt für Agrarwirtschaft in Florida hat keine Hinweise auf eine Infektion oder ansteckende Krankheit ergeben.
Nach einer Mitteilung des Palm Beach International Polo Clubs waren am Sonntag nachmittag (Ortszeit) zunächst zwei Tiere des Lechuza-Poloteam aus Caracas zusammengebrochen.
Danach zeigten auch die anderen Pferde Anzeichen von Schwindel, Atemnot und Orientierungslosigkeit. Eine Tierärztin konnte ihr Leben nicht retten. Einige der Pferde, deren Wert jeweils auf mindestens 100000 Dollar geschätzt wird, starben auf dem Gelände, andere in der Tierklinik. "Die Spieler, die Pferdebesitzer, die freiwilligen Helfer und die Zuschauer - alle brachen in Tränen aus", berichtete ein Sprecher des Polo-Clubs. (dpa)
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