Jakarta. Der Vulkan Mount Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ist am Montag zum zweiten Mal ausgebrochen. Die zuständige Behörde teilte weiter mit, dicke Rauchwolken seien bis zu 2000 Meter hoch in den Himmel gestiegen.
Die mehr als 20.000 geflüchteten Anwohner durften aus Sicherheitsgründen nicht nach Hause zurückkehren. Der Mount Sinabung war am Sonntag zum ersten Mal seit 400 Jahren ausgebrochen. Er schleuderte Rauch und Asche 1500 Meter hoch in die Luft. Die Behörden riefen die höchste Alarmstufe aus. Mindestens zwei Menschen starben.
Die indonesische Vulkanbehörde teilte mit, der Ausbruch sei der erste des Sinabung seit dem Jahr 1600. «Zuvor hatte der Sinabung keine nennenswerte Aktivität gezeigt, weshalb die Überwachung seit dem Anfang des 17. Jahrhunderts keine Priorität war», sagte Behördenchef Surono, der wie viele Indonesier nur einen einzigen Namen trägt, nach Angaben der Nachrichtenagentur Antara.
Indonesien hat die größte Vulkandichte der Welt. Im sogenannten Feuergürtel des 5000 Kilometer langen Inselstaates gibt es rund 500 Vulkane. Fast 130 von ihnen sind aktiv und 68 gelten als gefährlich. (dpa)
Aktuelle Nachrichten aus der Gesellschaft
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Genau die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.
Werben auf dem iPad
Das iPad als Werbeform bietet besonders viele Möglichkeiten. Gerne beraten wir Sie persönlich.