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21. Januar 2013

Waffengewalt in den USA: 15-Jähriger hat angeblich fünf Menschen erschossen

Ein Aktivist der Pro-Waffen-Bewegung in den USA posiert am Wochenende mit seiner AR-15. Mit einer solchen Waffe wurden in New Mexiko fünf Menschen erschossen. Foto: REUTERS

Mitten in die Debatte über verschärfte Waffengesetze in den USA platzt die Nachricht von einem erneuten Amoklauf. Ein Jugendlicher soll im US-Staat New Mexico fünf Menschen erschossen haben, darunter drei Kinder.

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Mitten in die Debatte über verschärfte Waffengesetze in den USA platzt die Nachricht von einem erneuten Amoklauf. Ein Jugendlicher soll im US-Staat New Mexico fünf Menschen erschossen haben, darunter drei Kinder.

Erneut Blutbad in den USA: Ein 15-Jähriger hat Medienberichten zufolge im US-Bundesstaat New Mexico seine Eltern und drei Geschwister erschossen. Die Polizei werfe dem Teenager vor, in einem Wohnhaus außerhalb von Albuquerque seinen Vater (51), dessen Frau (40) sowie drei Kinder im Alter von neun, fünf und zwei Jahren mit einem halbautomatischem Gewehr des Typs AR-15 getötet zu haben. Das berichtete der Lokalsender KOB 4 am Sonntagabend (Ortszeit). In dem Haus seien weitere Waffen sichergestellt worden. Der mutmaßliche Täter sei in Haft. Das Motiv ist noch völlig unklar.

Der Vater des mutmaßlichen Schützen war ein örtlich bekannter Pfarrer und Bruder eines früheren Senators, wie der Nachrichtensender CNN meldete. Der 51-Jährige sei lange Zeit als Kaplan der Feuerwehr von Albuquerque tätig gewesen und habe als Seelsorger auch Häftlinge betreut. Im vergangenen Jahr habe er sich beurlauben lassen, berichtete der Lokalsender KOB 4.

Den Ermittlern habe sich am Tatort eine „sehr grausame Szene“ geboten, berichtete ein Beamter. Auf jedes der Opfer sei mehrfach geschossen worden, hieß es. Bei den getöteten Kindern handele es sich um zwei Mädchen und einen Jungen. Die Tatzeit war nach bisherigen Erkenntnissen Samstagabend.

Wenige Tage vor dem Blutband hatte US-Präsident Brack Obama seine Initiative gegen die Waffengewalt in dem Land vorgestellt. Dazu zählt etwa ein Verkaufsstopp für Sturmgewehre, ein Verbot von Magazinen mit mehr als zehn Schuss Munition und verschärfte Überprüfungen von Waffenkäufern. Obama reagierte mit dem Vorstoß auf den Amoklauf an einer Schule in Newtown mit 27 Todesopfern Mitte Dezember. (dpa)

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