Nach der Katastrophe in Japan fanden sich 60.000 Menschen zu einer Protestkundgebung gegen Atomkraftwerke zwischen dem AKW Neckarwestheim und der Stadt Stuttgart ein. Die Grünen-Politikerin Claudia Roth nannte Bundesumweltminister Röttgens Beschwichtigungen "zynisch"
Die Menschenkette beim AKW Neckarwestheim.
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Die Menschenkette beim AKW Neckarwestheim.
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Stuttgart –
Etwa 60.000 Menschen bildeten in Baden-Württemberg eine Menschenkette für den Atomausstieg. Um 13.30 Uhr stand das 45 Kilometer lange Band, an manchen Orten dreireihig. 20.000 bis 40.000 Menschen wurden von den Organisatoren wie Bund, Greenpeace, die Anti-Atom-Organisation ".ausgestrahlt", Campact, Robin Wood sowie die NaturFreunde Deutschlands erwartet. Diese Zahl wurde weit übertroffen. Die Kette zog sich von Neckarwestheim bis zur Villa Reitzenstein, der baden-württembergischen Regierungszentrale. Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU)allerdings befand sich auf Wahlkampftour. Umweltministerin Tanja Gönner(CDU) sieht laut Pressemitteilung den Weg der schwarz-gelben Regierung bestätigt, Atomkraft als "Brückentechnologie" zu begreifen.
Viele hundert Menschen waren schon am Vormittag im Stuttgarter Zentrum. Um die Mittagszeit bevölkerten Tausende die Innenstadt, ausgestattet mit den gelb-roten Flaggen der Anti-Atom-Bewegung, Buttons und Banner. "Ned bloß schwätza - abschalta!" hat die Anti-Atom-Initiative "ausgestrahlt" auf ein Banner geschrieben. Mit drei Sonderzügen und hunderten Bussen kamen sie angereist. Auf dem Schlossplatz reichten sich um 13.30 Uhr jene die Hand, die am 27. März 2011, dem Tag der Landtagswahl in Baden-Württemberg die Macht überrnehmen wollen: Winfried Kretschmann von den Grünen und Nils Schmid von der SPD. Sie hakten sich unter. Auch die Grünen-Parteichefs Cem Özdemir und Claudia Roth stehen in der Kette.
Dass sich die Erdbebenkatastraophe in Japan und die drohende Kernschmelze eines Atommeliers auf den Wahlkampf im Südwesten auswirken wird, sind viele überzeugt. Offiziell zu sagen traut sich das kaum einer. Nur der frühere grüne Wirtschaftsstaatssekretär Rezzo Schlauch meint: "Das haut Mappus in die Knochen." Angesichts der Katastrophe in Japan herrscht überwiegend gedrückte Stimmung. Die fröhliche Anti-Atom-Party ist es nicht, auch wenn manche sich verkleidet und geschminkt haben. Andere trommeln, von der Bühne dröhnt politisch passender Rap.
Gefragt nach einem möglichen Aufwind für die Parteien, die Anti-Atom-Kurs fahren, sagt Miklas Hahn vom Bund in Radolfzell, Aufwind sei ein "schwieriges Wort". Die Katastrophe in Japan zeige die "Notwendigkeit, das Thema ernst zu nehmen". Es sei eben "kein Hirngespinst von ein paar Zurückgebliebenen". Auch Jacob Fricke von der Initiative "ausgestrahlt" spricht von "gedrückter Stimmung": "Wir hätten uns gewünscht, dass es nicht so weit kommt". Es sei "nicht der Tag der Parteipolitik", sagt der baden-württembergische SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid.
Menschenkette gegen Atomkraft
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Menschenkette gegen Atomkraft
Laut Veranstalter überstieg die Zahl der Teilnehmer alle Erwartungen: 60.000 kamen zur Menschenkette zwischen Stuttgart und Neckarwestheim.
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Mit dabei: Cem Özdem Özdemir (l) und Claudia Roth (2.v.l) von der Partei Bündnis 90/Die Grünen auf dem Schlossplatz in Stuttgart.
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Die Grünen setzen sich seit ihren ersten Tagen für den Atomausstieg ein.
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Seite an Seite demonstrieren hier Winfried Kretschmann, grüner Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg, und der Spitzenkandidat der SPD, Nils Schmid.
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Es folgen weitere Bilder von der Menschenkette zwischen Neckarwestheim und Stuttgart.
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Zehntausende haben mit einer Menschenkette zwischen Neckarwestheim und Stuttgart für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert.
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Deutsche Kernkraftwerke und Atomlager
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Deutsche Kernkraftwerke und Atomlager
Steht am häufigsten still: Brunsbüttel - Das Kraftwerk hat wegen Störfällen die längsten Stillstandzeiten von allen Kraftwerken in Deutschland. 1978 entwich radioaktiver Dampf in die Atmosphäre. 2001 zerstörte eine Knallgas-Explosion ein Rohr in der Nähe des Reaktordruckbehälters. Ein Sicherheitsventil verhindert einen schweren Zwischenfall. Geplant war die Stilllegung für 2012 - nun darf es bis etwa 2020 weiterbetrieben werden. Pro Jahr werden hier 12 Störfälle gemeldet. Die Regierung beschließt im Zuge der Reaktorkatastrophe, dass Brunsbüttel zusammen mit sechs weiteren AKWs vorläufig vom Netz zugenommen werden soll. Dazu gehören die AKWs Neckarwestheim I, Isar I, Philippsburg I, Unterweser, Grafenrheinfeld und Krümmel.
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Musterschüler: Trotz Massendemonstrationen in den siebziger und achtziger Jahren kann das AKW Brokdorf heute als Vorbild für deutsche Atommeilern gelten. Schwerere Störfälle wurden nicht bekannt. Seit 1986 in Betrieb, durfte der Meiler ursprünglich bis 2019 am Netz bleiben. Nun arbeitet Brokdorf bis 2033 - trotz der fast neun Störfälle pro Jahr.
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Diskussion über Leukämieerkrankungen: Das AKW Krümmel, fünfzig Kilometer von Hamburg entfernt, hat eine lange Historie schwerer Störungen. 1987 werden nach Knallgasexplosionen Beschädigungen an wichtigen Sicherheitsventilen festgestellt. 1989 beginnt die Diskussion um Häufung von Leukämieerkrankungen in der Umgebung des Kraftwerks. 1993 wird Krümmel für mehr als ein Jahr abgeschaltet, nachdem Risse in sicherheitsrelevanten Anlageteilen entdeckt wurden. 2007 brennt eine Trafostation. Die Laufzeit sollte ursprünglich 2019 enden - nun bleibt es bis 2033 am Netz. Pro Jahr werden mehr als elf Störfälle gemeldet.
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Kandidat für die Stilllegung: Das niedersächsische Atomkraftwerk Unterweser, Baujahr 1978, sollte 2012 vom Netz gehen. Nun bleibt es bis 2020 aktiv. Ein schwerer Störfall ereignete sich 1998, als der Reaktor nach einer Reparatur mit gesperrten Sicherheitsventilen an einer Hauptdampfleitung in Betrieb ging. Pro Jahr werden 10,5 Störfälle gemeldet.
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1988 erbaut, sollte das AKW Emsland noch bis 2020 laufen. Nun soll es bis 2034 Strom liefern. Bislang sind keine ernsthaften Störfälle bekannt geworden.
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AKW Grohnde - Nur ein Jahr nach seiner Inbetriebnahme stellte sich 1985 bei einer Revision heraus, dass das Notkühlsystem des AKWs Grohnde nicht einsatzfähig war, weil eine der vier Pumpen Gas statt Wasser enthielt. Trotzdem sollte es bis 2018 laufen - nun sogar bis 2032.
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Streitfall Biblis A: Der hessische Meiler, der seit 1974 in Betrieb ist, sollte 2010 stillgelegt werden. Doch Schwarz-Gelb verlängerte die Laufzeit bis etwa 2018. Das Problem hier: Einen Schutz vor Kleinflugzeug-Abstürzen gibt es nicht.
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Laufzeit bis 2013: Biblis B - Auch der zweite hessische Meiler, seit 1976 in Betrieb, sollte 2010 vom Netz gehen. Doch auch hier wurde die Laufzeit bis 2018 verlängert. Die Reststromübertragung macht eine Laufzeit bis 2013 wahrscheinlich. 1995 trat radioaktiver Wasserdampf durch einen Riss aus; 1997 fielen zwei der vier Nebenkühlwasserpumpen aus.
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Eines von fünf bayrischen Atomkraftwerken: Grafenrheinfeld ist bislang störungsfrei geblieben. Die rechnerische Laufzeit endet im Jahr 2014. Nun allerdings bleibt es bis etwa 2028 am Netz - trotz des Verdachts auf einen Riss nahe des Reaktorkerns.
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Das AKW Philippsburg sollte bis 2012 (Philippsburg I) bzw. 2014 (Philippsburg II) Strom liefern. Nun wurde die Laufzeit bis 2020 (I) und 2032 (II) verlängert. Seit 1979/1981 sind die Reaktoren I und II in Betrieb. 1981 kam es in Philippsburg I zu einem mehr als einjährigen Stillstand wegen des Austauschs mangelhafter Rohrleitungen. 2002 und 2004 wurde radioaktiv verseuchtes Wasser freigesetzt. Als Konsequenz aus der Reaktorkatastrophe in Japan wurde das AKW Philippsburg I am 17.3.2011vorläufig abgeschaltet.
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Auslaufmodell Neckarwestheim I? Rechnerisch sollte der Meiler 2009 vom Netz gehen. Mit dem Mittel der Reststromübertragung konnte Neckarwestheim I noch bis zum Herbst 2010 weiterbetrieben werden. Dann sollte das AKW bis 2018 weiter laufen - trotz Erdbebengefahr und mehr als elf Störfällen pro Jahr. Jetzt hat das Moratorium den Spuk beendet. Das AKW wurde ebenfalls vorläufig vom Netz genommen.
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Stuttgarter Stromlieferant: Im Jahr 1988 erbaut, sollte Neckarwestheim II bis 2021 Strom produzieren - nun wird es erst 2036 vom Netz gehen. 2004 kam es zu einem Störfall, als eine geringe Menge Radioaktivität in den Neckar gelangte. Heilbronn liegt zehn, Stuttgart 25 Kilometer vom AKW entfernt.
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Erhöhtes Krebsrisiko: Die Atomkraftwerke Gundremmingen B und C aus den Jahren 1984/85sollten 2016 bzw. 2017 vom Netz genommen werden. Nun bleiben sie bis 2030 am Netz. Ernsthafte Störfälle sind bislang nicht bekannt geworden. In einem Umkreis von 15 Kilometern um das Kraftwerk lässt sich allerdings ein erhöhtes Aufkommen von Krebserkrankungen bei Kindern feststellen.
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Die Stilllegung von Isar I war für 2011, nun für 2019 geplant: Zehn Kilometer von Landshut und siebzig von München entfernt liegt das Kraftwerk Isar I und II. Während Isar II störungsfrei blieb, ist Isar I ein Sorgenkind: 1981 wurde der Meiler ein Jahr wegen Austauschs mangelhafter Rohrleitungen stillgelegt; 1988 beschädigten Knallgasexplosionen wichtige Ventile; 1991 erfolgt die Schnellabschaltung nach dem Ausfall von vier Umwälzpumpen. Isar 2 sollte 2020 stillgelegt werden - nun läuft es weiter bis 2034.
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Endlagerfrage: Wohin mit dem ganzen Atommüll? - Wenn sich die Bundesregierung auf ein oder mehrere Atom-Endlager einigen kann, besteht immer noch das Transportproblem für den strahlenden Müll. Anders als derzeit üblich per Castortransport ist diese logistische Leistung wohl nicht denkbar.
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Endlager von 2014 an: Schacht Konrad - Das ehemalige Erzlager soll 2014 den Betrieb als Endlager für Atommüll aufnehmen. Geplant ist, 90 Prozent des gesamten Volumens der radioaktiven Abfälle in Deutschland zu lagern.
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Stillgelegt: Morsleben, in Sachsen-Anhalt liegend, war von 1981 bis 1998 als "Endlager" für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Betrieb. Im Zuge der derzeitigen Stilllegung werden rund vier Millionen Kubikmeter Salzbeton über Rohrleitungen in das Lager gepumpt.
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Wird als Endlager geprüft: Gorleben - Der niedersächsische Salzstock wird derzeit für den Zweck der Endlagerung von wärmeentwickelnden radioaktiven Abfällen, also abgebrannte Brennelemente aus Kernkraftwerken und Rückständen aus der Wiederaufarbeitung, untersucht. Frühestens 2035 soll der Betrieb aufgenommen werden.
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Wie Endlagerung scheitern kann: Asse II - Die Schachtanlage bei Wolfenbüttel ist als Atommüll-Endlager völlig ungeeignet: Grundwasser läuft ein, radioaktive Behälter schlagen leck, eine Evakuierung ist erforderlich. Die Behörden versuchen derzeit, eine Kontamination des Lebensraumes um Asse II zu verhindern.
Atomkraft trägt rund ein Viertel zum Energiebedarf in Deutschland bei. Doch der radioaktive Abfall muss irgendwo untergebracht werden. FR-online zeigt die Meiler und Endlager in Deutschland, welche Störfälle es gab und wo endgelagert werden soll. Hier ein Castorbehälter, mit einer Wärmekamera fotografiert.
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In Japan droht der Super-GAU
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In Japan droht der Super-GAU
Die Bildkombo zeigt die Explosion im AKW Daiichi.
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Das AKW liegt direkt am Meer und wurde durch das Erdbeben vom Freitag schwer in Mitleidenschaft gezogen.
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Nicht nur der über dem Reaktor kreisende Hubschrauber weckt Erinnerungen an Tschernobyl.
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Die Evakuierungszone wurde schnell auf 20 Kilometer ausgedehnt.
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Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi droht die Kühlung auszufallen, ein Teil der Anlage ist eingestürzt. Es droht der nukleare GAU.
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Auch Grünen-Chefin Claudia Roth sieht man an, dass sie die Ereignisse in Japan bewegen. Sie steht schon früh am Stand der baden-württembergischen Grünen. Alle Bilder tauchten vor ihrem geistigen Auge auf, erzählt sie: Tschernobyl, Wackersdorf, Harrisburg und nun Japan. "Der Mensch in seiner Hybris glaubt, er kann es beherrschen und er kann es nicht", sagt Roth.
Äußerungen wie die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), die deutschen Atomkraftwerke seien sicher, hält die Grünen-Vorsitzende für "nicht nachvollziehbar, ja fast zynisch".
Die Grünen, so Roth, würden das Thema dennoch nicht wahlkampftaktisch ausnützen. "Aber die Debatte oder das Nachdenken darüber, was Fortschritt, was Grenzsetzungen sind, muss stattfinden." Seit 30 Jahren würden die Grünen der Panikmache bezichtigt. Roth fragt: "Was muss noch passieren?" Ihr Kollege Cem Özdemir findet, das Thema Atomausstieg dränge auf die Tagesordnung. Die Menschen seien "in höchsten Maße beunruhigt", zumal nicht etwa Schrottreaktoren, sondern solche in einem Hochtechnologieland betroffen seien. Die Stuttgarter Grünen-Kandidatin Muhterem Aras hofft, dass die Menschen "sensibler werden". Manche gewiss. Rezzo Schlauch berichtet aber auch vom Grünen-Stand in Stuttgart-Plieningen an diesem Morgen. Dort meinte ein Bürger: "Japan, des isch weit weg!"