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Pegida
Mit Pegida wächst aus Dresden heraus eine Bewegung aus Nazis und Wutbürgern.

19. Januar 2016

Pegida: Festerling macht Wahlkampf für die AfD

Tatjana Festerling wollte Oberbürgermeisterin von Dresden werden, jetzt ruft sie dazu auf, die AfD zu wählen.  Foto: REUTERS

Die Frontfrau der islam- und fremdenfeindlichen "Pegida" betreibt AfD-Wahlkampf. Gegen Festerling ist kürzlich wegen Volksverhetzung Anzeige erstattet worden.

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Das fremden- und islamfeindliche Pegida-Bündnis sucht jetzt offen den Schulterschluss zur AfD. Es gebe im Bundestag «keine parlamentarische Stimme, die sich gegen die deutsche Unrechtsregierung» erhebe, sagte Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling am Montag bei einer Kundgebung in Dresden. «Einzige Opposition in Deutschland ist die Straße, das sind wir, das ist Pegida und das ist die AfD.» Vor mehreren Tausend Anhängern rief Festerling zugleich dazu auf, bei den Landtagswahlen im März in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt die Wahlurnen «qualmen» zu lassen.
Nach den Anzeige gegen sie wegen Volksverhetzung griff Festerling den Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) und den Deutschen Journalistenverband (DJV) scharf an. Die deutschen Medien seien vom «Merkelschen Wahrheitsministerium» angewiesen, nur positiv über die Flüchtlingspolitik zu berichten. «Und diese Wahrheitsverdreher der Lügenpresse stellen jetzt Anzeige wegen Volksverhetzung.» Ein Verfahren gegen ihre Person wäre ein «Schauprozess», sagte Festerling. «Die Nazis von heute sind nicht mehr braun, sie tragen die Farben der Regierungsparteien.» (dpa)

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