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Pegida
Mit Pegida wächst aus Dresden heraus eine Bewegung aus Nazis und Wutbürgern.

16. Dezember 2014

Pegida in Bonn: Gegendemonstranten blockieren "Bogida"

Teilnehmer der Kundgebung "Bonn stellt sich quer" protestieren gegen den Bonner Pegida-Ableger "Bogida".  Foto: dpa

Rund 1600 Menschen in Bonn demonstrieren gegen einen Aufmarsch des Bonner Ablegers der "Pegida"-Bewegung. Rund um die Route versammeln sich so viele Gegendemonstranten, dass die Anhänger von "Bogida" auf ihren Aufmarsch verzichten und nur eine Kundgebung abhalten.

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Rund 1600 Menschen haben in Bonn gegen einen Aufmarsch der rechtspopulistischen «Pegida»-Bewegung demonstriert. Rund um die geplante Route versammelten sich am Montag so viele Gegendemonstranten, dass die Anhänger der «Bogida» - der Bonner Ableger der «Pegida» - auf ihren Aufzug verzichteten und stattdessen nur eine Kundgebung abhielten.

Zu der Demonstration gegen eine angebliche Islamisierung hatte auch die rechtsextreme «Bürgerbewegung Pro NRW» aufgerufen. Es kamen nach Angaben der Polizei etwa 300 Teilnehmer. Wie ein Sprecher mitteilte, verliefen beide Kundgebungen friedlich. Ein Teilnehmer wurde aber vorrübergehend in Gewahrsam genommen. Zu welcher Demonstration er gehörte, war zunächst unklar. Nach dem Ende der Proteste liefen Unbekannte in Richtung des Autos einer «Bogida»-Anhängerin. Sie wich aus und stieß gegen ein geparktes Auto. Es wurde aber niemand verletzt.

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Während die Gegendemonstranten in Bonn in der Überzahl waren, gelang es dem rechtspopulistischen Bündnis in Dresden am Montagabend dagegen, 15 000 Sympathisanten zu mobilisieren. Zu Gegenkundgebungen kamen nach Angaben der Polizei mehr als 5600 Menschen. (dpa)

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