Wenn Schnee liegt, zaubert der Winter die Dekoration selbst in den Garten. Hier braucht es nur noch wenige Kleinigkeiten, um ein hübsches Arrangement an kahlen Ecken wie Terrasse oder dem Hauseingang zu zaubern.
Die Weihnachtsdekoration kommt bald nach den Feiertagen weg - und dann sehen Hauseingang, Terrasse und Gartenwege ganz schön kahl aus, bis der Frühling wieder Blütenschmuck bringt. Dabei sind die kalten Januar- und Februartage wie geschaffen für ungewöhnliche Dekorationen mit Schnee, Eis und Raureif. „Manchmal reichen ein paar Äste mit Tannengrün in den Balkonkisten und ein paar Kerzen auf einem Tablett, die man vom Wohnzimmer aus sehen kann“, sagt Ute Rather, Autorin von Dekorationsbüchern aus Hamburg. Damit sich die Mühe auch lohnt, dekoriert man am besten dort, wo man oft hinschaut.
Wenn Schnee und Eis den Garten einnehmen, der Frost sich dekorativ an Ästen und Gräsern festsetzt, müssen Dekorationselemente farbig sein, um aufzufallen. Werden mehrere Dekorationen auf engem Raum platziert, wählt der Bastler aber am besten diese in nur einer Farbe aus, rät Wohnexpertin Katharina Semling aus Oldenburg. „Winterdeko kann ja ruhig mal ein bisschen kitschig sein. Bleibt man bei einer Farbe, wirkt der Schmuck dennoch nicht billig“, sagt sie.
Gartenstühle oder Deko-Tische aus Metall müssen auch im Winter nicht weggeräumt werden: Darauf können Gestecke mit glitzernden Kugeln oder Kerzen arrangiert werden, um Highlights im winterlichen Garten zu setzen. Und in leeren Vogeltränken finden rote Äpfel Platz - diese sehen gut aus und dienen Vögeln als Nahrung. Auch ein Schmuckkranz für die Haustür lässt sich leicht selbst herstellen.
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