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Piraten-Partei
Urheberrecht, Informationsfreiheit, Transparanz - mit diesen Themen will die Piraten-Partei auch in den Bundestag.

23. November 2012

Glossar: Das kleine ABC der Transparenz

Was ist ein Dicker Engel? Und was hat es mit dem Piratenpad, Flausch, BuBernd oder Mumble auf sich? Ein ABC der Transparenz.

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Bällebad: Normalerweise für Kleinkinder bei Ikea. Für Piraten ein Ort der Erholung und des Austauschs.

BuBernd: Name des Bundesvorsitzenden Bernd Schlömer bei Twitter (siehe unten).

Dicker Engel: Einer von vielen virtuellen Räumen, angelegt auf einem Server, der die freie Sprachkonferenzsoftware Mumble (siehe unten) nutzt. Dicker Engel ist eine Erinnerung an die Kneipe gleichen Namens in Berlin.

Flausch: Das Gegenteil von einem Shitstorm. Mit Flausch drücken die Piraten ihre Anerkennung für Leistungen oder Personen aus. Shitstorm erklärt sich von selbst.

Grillen: Oder auch Zerdietern genannt (nach Dieter Bohlen). Intensive, zuweilen peinliche Befragung von Kandidaten vor einer Wahl.

Liquid Democracy: Jeder Teilnehmer kann entscheiden, ob er selbst seine Interessen vertreten will oder sie einem anderen übertragen möchte. Sein übertragenes Stimmrecht kann jeder Einzelne jederzeit zurückfordern.

Liquid Feedback: Ein Online-System, in das jeder Anträge zu Themen einstellen kann, um sie von einer Mehrheit zu einem bestimmten Zeitpunkt beschließen zu lassen.

Marina: So nennen Piraten die Treffen verschiedener Vorstände. Und dann gibt es noch Marina Weisband, die ehemalige Politische Geschäftsführerin. Die Hoffnungsträgerin aus Münster will 2013 im Bundestagswahlkampf wieder mitmischen. Oder auch nicht.

Mumble: Eine Software für Konferenzen. Damit sind Besprechungen im Internet möglich.

Parteitag: Nach Ansicht etlicher Piraten altmodisch und überflüssig, weil ein Real-Life-Treffen. Man denkt darüber nach, nur noch im Internet zu diskutieren und abzustimmen oder dezentrale Parteitage per Video zusammenzuschalten.

Piratenpad: Virtueller Notizblock, auf den mehrere Leute synchron schreiben können.

Piratenwiki: Eine virtuelle Informations- und Koordinationsplattform. Hier werden Inhalte zusammengetragen und archiviert.

Twitter: Online-Kurznachrichtendienst, wichtigster Kommunikationskanal der Piraten.

Twitter-Luder: Wortschöpfung der Bild-Zeitung für die NRW-Piratin Birgit Rydlewski, die ihre Erfahrungen mit einem geplatzten Kondom öffentlich machte.

Umgangston: Bei Piraten eher rüde bis rüpelhaft.

Zahlungsmoral: Schwach ausgeprägt. Ein Großteil der Piraten zahlt keine Mitgliedsbeiträge. (bho.)

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