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Piraten-Partei
Urheberrecht, Informationsfreiheit, Transparanz - mit diesen Themen will die Piraten-Partei auch in den Bundestag.

24. August 2012

Piratenpartei: Anke Domscheit-Berg will in den Bundestag

Anke Domscheit-Berg will für die Piratenpartei in den Bundestag einziehen. Foto: dpa

Die Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg will für die Piratenpartei in den Bundestag einziehen. Dort will sie für eine transparente Regierungsarbeit und Verwaltung eintreten.

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Die Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg will für die Piratenpartei in den Bundestag einziehen. Die 44-Jährige trug sich am Freitag in die Kandidatenliste des Landesverbands Brandenburg ein, für den Wunschlistenplatz 1. Ob sie auch aufgestellt wird, entscheidet eine Parteiversammlung am 27. und 28. Oktober in Strausberg. Dort ist die im Landkreis Havelland geborene Politikerin zur Schule gegangen.

Domscheit-Berg will im Bundestag für eine transparente Regierungsarbeit und Verwaltung eintreten, Ziele, für die sie sich schon seit einigen Jahren in der „Open-Government“-Bewegung starkmacht. Daneben liege ihr eine stärkere Beteiligung von Bürgern bei politischen Prozessen am Herzen, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. „Wenn Piraten etwas verändern wollen, dann mit dem Ziel, mehr Integrität in die Politik zu bringen“, sagte Domscheit-Berg.

Offenheit und mehr Transparenz

Der Weg dazu führe über Offenheit und mehr Transparenz. „Das will ich auch vorleben, ich will eine der transparentesten Abgeordneten werden“, sagte die Politikerin, die früher Mitglied bei den Grünen war und im Mai bei den Piraten eingetreten ist.

Für die Verwirklichung von konkreten Zielen wolle sie auch mit anderen Parteien zusammenarbeiten, falls sie gewählt werde, sagte Domscheit-Berg. Da kenne sie weder Berührungsängste noch Schubladendenken. Während der Staat möglichst transparent gestaltet werden solle, gelte es, „den gläsernen Bürger auf jeden Fall zu verhindern“. Die Bürger müssten vor immer mehr Überwachung beschützt werden, und im Internet müsse die Möglichkeit zur Anonymität erhalten bleiben. (dpa)

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