Aktuell: Schicksal von Tuğçe A. | Burger King | Polizeigewalt in Ferguson | Eintracht Frankfurt | Fußball-News

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

18. November 2011

"Twilight"-Fieber in Berlin: Verschlafener Vampir zur Mittagsstunde

 Von Elmar Schütze
Bemüht cool: Teenieschwarm Robert Pattinson alias Vampir Edward Cullen. Foto: Getty Images

Bei der Pressekonferenz zur Deutschlandpremiere von „Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht“ wollte der Teenieschwarm Robert Pattinson besonders cool wirken - zum buchstäblichen Unverständnis der anwesenden Journalisten.

Drucken per Mail
Berlin –  

Er kam, sah und lümmelte rum: Ausgesprochen verschnarcht wirkte Robert Pattinson am Freitag zur Mittagsstunde bei der Pressekonferenz zu seinem neuesten Film „Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht“, dem vierten Teil der „Twilight“-Saga.

Am 24. November kommt der erste Teil des Finales in die deutschen Kinos. Danach müssen die Fans große Geduld beweisen, denn der zweite und letzte Teil soll erst im kommenden Herbst auf den deutschen Markt kommen.

Der Concorde Filmverleih hatte am Freitag ins edle Hotel de Rome am Bebelplatz geladen. Und der 25-jährige Pattinson wirkte irgendwie besonders zerknautscht. Schlecht geschlafen? Neben ihm auf dem Podium hatten die aufgeweckt dreinschauenden Taylor Lautner (Filmkollege), Bill Condon (Regisseur), Wyck Godfrey (Produzent) und der unvermeidliche Steven Gätjen (für die Moderation) Platz genommen.

Nuschelnd und knibbelnd

Während sich die Journalisten durch das Handlungsdickicht aus Vampiren, Werwölfen und Teenager-Liebe kämpften, das die Autorin Stephenie Meyer für ihre Saga wuchern ließ, saß Pattinson – im Film der Vampir Edward Cullen – vorne auf dem Podium, knibbelte an seinem Kinn herum und nuschelte in seine Hand. Seine erste verständliche Antwort lieferte er auf die Frage, wie er sich denn nun fühle, nachdem die gesamte „Twilight“-Geschichte mittlerweile abgedreht sei:

„Es fühlt sich komisch an.“ Das kam cool und einsilbig. Kollege Lautner, der in den Filmen den Werwolf Jacob spielt, war da deutlich redseliger. Es sei „ein bittersüßes Gefühl“, jetzt am Ende angelangt zu sein, immerhin seien die Filme „ein riesiger Teil meines Lebens“, und natürlich sei es „tough to say goodbye“.

Ein besonders krasser Kontrast zum coolen Auftritt Pattinsons wird aber erst für den Abend erwartet. Da ist das Filmteam zur Deutschlandpremiere von „Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht (Teil 1)“ im Kino Cinestar am Potsdamer Platz eingeladen. Pattinson, Lautner und ihre diesmal nicht mitgereiste Kollegin Kristen Stewart (die Bella Swan) sind durch die Zwielicht-Geschichten zu Teenie- und Weltstars geworden.

Prompt kampierten auch in Berlin schon seit Donnerstag Fans vor dem Kino. Davon ließ sich selbst Robert Pattinson zu einer emotionalen Reaktion hinreißen: Dieses Ausmaß der Hingabe erschrecke ihn Jahr für Jahr mehr, sagte er. Kichern. Ach Quatsch. Es sei einfach „Incredible“. Unglaublich.

Zur Homepage

Jetzt kommentieren

comments powered by Disqus
Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

Thema
Blockupy-Demo am 22. November 2014 in Frankfurt

In Ferguson erschießt der weiße US-Polizist Darren Wilson den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown. Er wird nicht angeklagt und verteidigt sein Handeln. Dagegen regt sich Protest im ganzen Land. Sehen Sie dazu unsere Fotostrecke.

Das Thema im Überblick:

Aktuell: Polizei-Schütze Wilson hat reines Gewissen
Kommentar: Benachteiligte reagieren mit Gewalt
Interview: US-Experte Christian Lammert über die Benachteiligung der Schwarzen
Hintergrund: Struktureller Rassismus

Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Umfrage

Die FR möchte auch nach wissenschaftlichen Maßstäben das Gerechtigkeitsempfinden erforschen. Dabei setzen wir auf Sie, liebe Leserinnen und Leser - und Ihre Beteiligung an einer wissenschaftliche Studie der Universität Köln.

FR-Schwerpunkt

Was ist gerecht?

Was ist gerecht?

WIRKLICH? Wie ungleich darf eine Gesellschaft sein – und was ist eigentlich Gerechtigkeit? Der große Schwerpunkt der Frankfurter Rundschau.

FR-Online: Ergänzende Informationen und ausgewählte Texte zum Thema im Online-Dossier.

iPad-App: Alle großen Stücke des Schwerpunkts - interaktiv in preisgekrönter Aufbereitung. Informationen und Bestellformular.

Zeitung: Sämtliche Analyen und Interviews im Vorteils-Abonnement - keine Folge verpassen und dabei noch anderen helfen. Das ist gerecht. Bestellformular.

Wie würden Sie Deutschland gerechter machen? Gibt es eine Ungerechtigkeit, der die Frankfurter Rundschau unbedingt nachgehen sollte? Reden Sie mit - auf unserer interaktiven Webseite.

Videonachrichten Politik
Meinung